NRW-Ministerpräsident Wüst bleibt noch in Israel Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bleibt nach einer Corona-Infektion vorerst in Israel. Die israelischen Behörden hätten Wüst zwar mitgeteilt, dass er nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden als genesen gelte, sagte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Sonntag auf Anfrage. Wüst habe jedoch entschieden, sich an den in Nordrhein-Westfalen und Deutschland geltenden, strengeren Regeln zu orientieren. Ihm gehe es weiterhin gut. Wann der NRW-Regierungschef nach Deutschland zurückkehrt, teilte die Staatskanzlei nicht mit. In Deutschland gilt bei einer Corona-Infektion eine Isolationsdauer von zehn Tagen. Ab dem siebten Tag können sich Infizierte aber freitesten, wenn sie zuvor 48 Stunden symptomfrei waren. Wüst war am vergangenen Montag während einer Dienstreise in Israel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sonntag waren sieben Tage vergangen. Der Regierungschef könnte nach Ablauf der regulären zehntägigen Isolation spätestens etwa Mitte der Woche nach Deutschland zurückkehren. Der 46-jährige Wüst hatte am vergangenen Sonntag eine ursprünglich für vier Tage geplante Dienstreise nach Israel angetreten. Für den erst seit fünf Monaten amtierenden neuen NRW-Regierungschef war Israel die erste außereuropäische Dienstreise. Wüst hatte noch am Montag einen Kranz in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem niedergelegt. Am selben Tag ergaben zwei weitere PCR-Tests positive Ergebnisse. Wüst führt seit den positiven PCR-Tests seine Amtsgeschäfte aus seinem Hotelzimmer in Jerusalem. Zur Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am vergangenen Donnerstag war Wüst per Video zugeschaltet worden. Zum Wahlkampfauftakt der Jungen Union (JU) NRW hatte er sich am Samstagabend ebenfalls zuschalten lassen. Auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Justizminister Peter Biesenbach (beide CDU) hatten sich in den vergangenen Tagen mit Corona infiziert.

NRW-Ministerpräsident Wüst bleibt noch in Israel

© Rolf Vennenbernd/dpa/Archiv

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bleibt nach einer Corona-Infektion vorerst in Israel. Die israelischen Behörden hätten Wüst zwar mitgeteilt, dass er nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden als genesen gelte, sagte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Sonntag auf Anfrage. Wüst habe jedoch entschieden, sich an den in Nordrhein-Westfalen und Deutschland geltenden, strengeren Regeln zu orientieren. Ihm gehe es weiterhin gut. Wann der NRW-Regierungschef nach Deutschland zurückkehrt, teilte die Staatskanzlei nicht mit.

In Deutschland gilt bei einer Corona-Infektion eine Isolationsdauer von zehn Tagen. Ab dem siebten Tag können sich Infizierte aber freitesten, wenn sie zuvor 48 Stunden symptomfrei waren. Wüst war am vergangenen Montag während einer Dienstreise in Israel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sonntag waren sieben Tage vergangen. Der Regierungschef könnte nach Ablauf der regulären zehntägigen Isolation spätestens etwa Mitte der Woche nach Deutschland zurückkehren.

Der 46-jährige Wüst hatte am vergangenen Sonntag eine ursprünglich für vier Tage geplante Dienstreise nach Israel angetreten. Für den erst seit fünf Monaten amtierenden neuen NRW-Regierungschef war Israel die erste außereuropäische Dienstreise. Wüst hatte noch am Montag einen Kranz in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem niedergelegt. Am selben Tag ergaben zwei weitere PCR-Tests positive Ergebnisse.

Wüst führt seit den positiven PCR-Tests seine Amtsgeschäfte aus seinem Hotelzimmer in Jerusalem. Zur Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am vergangenen Donnerstag war Wüst per Video zugeschaltet worden. Zum Wahlkampfauftakt der Jungen Union (JU) NRW hatte er sich am Samstagabend ebenfalls zuschalten lassen.

Auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Justizminister Peter Biesenbach (beide CDU) hatten sich in den vergangenen Tagen mit Corona infiziert.


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