Köln ermöglicht Karneval in Kneipen ohne Maske Köln ermöglicht das Feiern von Karneval in Kneipen ohne Mund-Nasen-Maske. Stadtdirektorin Andrea Blome begründete das am Freitag mit den hohen Corona-Schutzvorkehrungen, die man für den Zutritt zu den Gaststätten festgelegt habe. Jede Person müsse dort doppelt geimpft oder genesen sein, eine Booster-Impfung erhalten haben sowie zusätzlich noch einen negativen Corona-Test vorweisen können. «Dadurch haben wir das Schutzniveau für den Kneipenkarneval so erhöht, dass wir es auch verantworten können, dass dann ein erhöhtes Maß an Freiheit möglich ist», sagte sie. Wenn es ein entsprechendes Hygienekonzept gebe, entfalle die Maskenpflicht. Auch unter freiem Himmel werden keine Masken mehr vorgeschrieben sein. Die Maskenpflicht für bestimmte Straßenzüge, die in Köln noch gilt, soll vom 23. Februar an - also kurz vor dem Höhepunkt der Karnevalszeit - ausgesetzt werden. Für Karnevalsfeiern im öffentlichen Raum gilt in Köln die herkömmliche 2G-plus-Regel: man muss geimpft oder genesen sein sowie einen negativen Corona-Test haben. Wer geboostert ist, braucht diesen Test nicht. Köln hat für Karneval das gesamte Stadtgebiet zur «Brauchtumszone» erklärt, in der die verschärften Corona-Regeln gelten sollen. Geplant sind stichprobenartige Kontrollen. Das Ordnungsamt will dafür in der Spitze bis zu 160 Mitarbeiter in den Einsatz schicken. Hinzu kommen bis zu 440 Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen. Stadtdirektorin Blome appellierte zugleich an die «Eigenverantwortung» in den Karnevalstagen. Man müsse sich der Situation nicht aussetzen. Menschen aktiv davon abzuhalten, zum Feiern zu kommen, sei in einer Hochburg wie Köln zugleich unmöglich. «Ich kann die Autobahnabfahrten nicht sperren, ich kann die Bahnhöfe nicht sperren», sagte sie. Auch flächendeckende Kontrollen gebe es nicht - da unterscheide sich Karneval nicht von der Gurtpflicht.

Köln ermöglicht Karneval in Kneipen ohne Maske

© Rolf Vennenbernd/dpa

Köln ermöglicht das Feiern von Karneval in Kneipen ohne Mund-Nasen-Maske. Stadtdirektorin Andrea Blome begründete das am Freitag mit den hohen Corona-Schutzvorkehrungen, die man für den Zutritt zu den Gaststätten festgelegt habe. Jede Person müsse dort doppelt geimpft oder genesen sein, eine Booster-Impfung erhalten haben sowie zusätzlich noch einen negativen Corona-Test vorweisen können. «Dadurch haben wir das Schutzniveau für den Kneipenkarneval so erhöht, dass wir es auch verantworten können, dass dann ein erhöhtes Maß an Freiheit möglich ist», sagte sie. Wenn es ein entsprechendes Hygienekonzept gebe, entfalle die Maskenpflicht.

Auch unter freiem Himmel werden keine Masken mehr vorgeschrieben sein. Die Maskenpflicht für bestimmte Straßenzüge, die in Köln noch gilt, soll vom 23. Februar an - also kurz vor dem Höhepunkt der Karnevalszeit - ausgesetzt werden. Für Karnevalsfeiern im öffentlichen Raum gilt in Köln die herkömmliche 2G-plus-Regel: man muss geimpft oder genesen sein sowie einen negativen Corona-Test haben. Wer geboostert ist, braucht diesen Test nicht.

Köln hat für Karneval das gesamte Stadtgebiet zur «Brauchtumszone» erklärt, in der die verschärften Corona-Regeln gelten sollen. Geplant sind stichprobenartige Kontrollen. Das Ordnungsamt will dafür in der Spitze bis zu 160 Mitarbeiter in den Einsatz schicken. Hinzu kommen bis zu 440 Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen.

Stadtdirektorin Blome appellierte zugleich an die «Eigenverantwortung» in den Karnevalstagen. Man müsse sich der Situation nicht aussetzen. Menschen aktiv davon abzuhalten, zum Feiern zu kommen, sei in einer Hochburg wie Köln zugleich unmöglich. «Ich kann die Autobahnabfahrten nicht sperren, ich kann die Bahnhöfe nicht sperren», sagte sie. Auch flächendeckende Kontrollen gebe es nicht - da unterscheide sich Karneval nicht von der Gurtpflicht.


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