Klima-Aktivisten demonstrieren vor EU-Kommissions-Büro Klima-Aktivisten von Extinction Rebellion (XR) demonstrieren vor einem Regionalbüro der Europäischen Kommission in Bonn. Das bestätigte die Polizei am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Dort hatten zwei Menschen am Morgen ein Vordach über dem Bonner EU-Regionalbüro erklommen, zwei weitere hatten vor dem Eingang ein Plakat mit der Aufschrift «EU-Taxonomie: Verrat am Klimaschutz» ausgerollt. Auf einem anderen Banner stand: «Fossile Brennstoffe finanzieren Putins Krieg». Man sei mit einigen Beamten vor Ort und schaue sich das an, sagte ein Polizeisprecher über die nicht angemeldete friedliche Demo. Der Protest richtet sich nach Angaben der XR-Aktivisten gegen die kürzlich von der EU-Kommission getroffene Entscheidung, künftig auch aus Gas und Atomkraft gewonnene Energie als nachhaltig einzustufen. «Wir sind entsetzt, dass die EU-Kommission ihren Klimaschutzplan European Green Deal selbst hintertreibt, indem sie Erdgas und Atomkraft in ihrer sogenannten Taxonomie als nachhaltig einstufen will», kritisierte Elmar Keul von XR Bonn. Das bedeute, dass Fördergelder für den dringend benötigten Ausbau der erneuerbaren Energien fehlten. Die Aktivisten verlangten ein Telefonat mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, um über die Problematik zu sprechen. Wohin die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen führe, zeige sich gerade beim Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine, argumentieren die Aktivisten. Mit den Milliarden aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Öl finanziere Russland mit seinem Präsidenten Wladimir Putin nun den Krieg.

Klima-Aktivisten demonstrieren vor EU-Kommissions-Büro

Klima-Aktivisten von Extinction Rebellion (XR) demonstrieren vor einem Regionalbüro der Europäischen Kommission in Bonn. Das bestätigte die Polizei am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Dort hatten zwei Menschen am Morgen ein Vordach über dem Bonner EU-Regionalbüro erklommen, zwei weitere hatten vor dem Eingang ein Plakat mit der Aufschrift «EU-Taxonomie: Verrat am Klimaschutz» ausgerollt. Auf einem anderen Banner stand: «Fossile Brennstoffe finanzieren Putins Krieg». Man sei mit einigen Beamten vor Ort und schaue sich das an, sagte ein Polizeisprecher über die nicht angemeldete friedliche Demo.

Der Protest richtet sich nach Angaben der XR-Aktivisten gegen die kürzlich von der EU-Kommission getroffene Entscheidung, künftig auch aus Gas und Atomkraft gewonnene Energie als nachhaltig einzustufen. «Wir sind entsetzt, dass die EU-Kommission ihren Klimaschutzplan European Green Deal selbst hintertreibt, indem sie Erdgas und Atomkraft in ihrer sogenannten Taxonomie als nachhaltig einstufen will», kritisierte Elmar Keul von XR Bonn. Das bedeute, dass Fördergelder für den dringend benötigten Ausbau der erneuerbaren Energien fehlten. Die Aktivisten verlangten ein Telefonat mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, um über die Problematik zu sprechen.

Wohin die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen führe, zeige sich gerade beim Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine, argumentieren die Aktivisten. Mit den Milliarden aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Öl finanziere Russland mit seinem Präsidenten Wladimir Putin nun den Krieg.


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