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Jürgen Kayser wird neuer Verfassungsschutz-Chef in NRW Jürgen Kayser (53) wird der neue Chef des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen. Das hat das Landeskabinett am Dienstag auf Vorschlag von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) beschlossen. «Er ist genau der richtige Mann, um die erfolgreiche Arbeit des NRW-Verfassungsschutzes fortzuführen», teilte Reul am Mittwoch in Düsseldorf mit. Kayser war bislang stellvertretender Leiter der Behörde und hatte sie kommissarisch geleitet, nachdem der bisherige Chef Burkhard Freier in den Ruhestand gewechselt war. Kayser ist Jurist und gebürtiger Kölner. Zuvor hatte Kayser verschiedene Positionen bei der Polizei inne. Von 2016 bis 2020 war er Leiter des Referats Staatsschutz im NRW-Innenministerium. Der Verfassungsschutz ist als Abteilung 6 im Innenministerium organisiert. «Extremismus findet heute vornehmlich im Netz statt, in den Echokammern der sozialen Medien und in Messenger-Diensten. Dafür müssen wir den Verfassungsschutz als Frühwarnsystem unserer Gesellschaft organisatorisch, technisch und rechtlich weiterentwickeln. Auf diese Aufgabe freue ich mich», teilte Kayser mit.
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Jürgen Kayser wird neuer Verfassungsschutz-Chef in NRW

© Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Jürgen Kayser (53) wird der neue Chef des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen. Das hat das Landeskabinett am Dienstag auf Vorschlag von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) beschlossen. «Er ist genau der richtige Mann, um die erfolgreiche Arbeit des NRW-Verfassungsschutzes fortzuführen», teilte Reul am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Kayser war bislang stellvertretender Leiter der Behörde und hatte sie kommissarisch geleitet, nachdem der bisherige Chef Burkhard Freier in den Ruhestand gewechselt war. Kayser ist Jurist und gebürtiger Kölner.

Zuvor hatte Kayser verschiedene Positionen bei der Polizei inne. Von 2016 bis 2020 war er Leiter des Referats Staatsschutz im NRW-Innenministerium. Der Verfassungsschutz ist als Abteilung 6 im Innenministerium organisiert.

«Extremismus findet heute vornehmlich im Netz statt, in den Echokammern der sozialen Medien und in Messenger-Diensten. Dafür müssen wir den Verfassungsschutz als Frühwarnsystem unserer Gesellschaft organisatorisch, technisch und rechtlich weiterentwickeln. Auf diese Aufgabe freue ich mich», teilte Kayser mit.


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