Henkel senkt wegen Rohstoffkosten und Ukraine-Krieg Prognose Der Konsumgüterkonzern Henkel senkt wegen höherer Rohstoff- und Logistikkosten sowie der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dürfte um 15 bis 35 Prozent sinken, teilte das Unternehmen bei der Vorlage vorläufiger Umsatzzahlen zum ersten Quartal am Freitag in Düsseldorf mit. Zuvor hatte das Management eine ebenfalls sehr breite Spanne von minus 15 bis plus 5 Prozent in Aussicht gestellt. Die bereinigte Umsatzrendite (Ebit-Marge) sieht Henkel nun bei neun bis elf Prozent, nach zuvor 11,5 bis 13,5 Prozent. Henkel hatte nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine entschieden, sich aus Russland und Belarus zurückzuziehen. Das betrifft den Angaben zufolge einen Jahresumsatz von insgesamt rund einer Milliarde Euro. Dazu würden drastisch steigende Preise für direkte Materialien und Logistik die Ergebnisentwicklung stärker belasten als bislang erwartet. Dagegen zeigte sich Henkel dank eines guten Jahresauftakts für den Umsatz etwas optimistischer. Das organische Erlöswachstum sieht das Unternehmen nun bei 3,5 bis 5,5 Prozent, nach zuvor zwei bis vier Prozent. Im ersten Quartal stiegen die Umsätze vorläufigen Zahlen zufolge organisch um 7,1 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro. Das Wachstum fiel damit Henkel zufolge stärker aus als am Markt erwartet. Dabei profitierte Henkel von Preiserhöhungen. Wachstumstreiber war das Klebstoffgeschäft.
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Henkel senkt wegen Rohstoffkosten und Ukraine-Krieg Prognose

© Jan-Philipp Strobel/dpa/Archivbild

Der Konsumgüterkonzern Henkel senkt wegen höherer Rohstoff- und Logistikkosten sowie der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dürfte um 15 bis 35 Prozent sinken, teilte das Unternehmen bei der Vorlage vorläufiger Umsatzzahlen zum ersten Quartal am Freitag in Düsseldorf mit. Zuvor hatte das Management eine ebenfalls sehr breite Spanne von minus 15 bis plus 5 Prozent in Aussicht gestellt. Die bereinigte Umsatzrendite (Ebit-Marge) sieht Henkel nun bei neun bis elf Prozent, nach zuvor 11,5 bis 13,5 Prozent.

Henkel hatte nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine entschieden, sich aus Russland und Belarus zurückzuziehen. Das betrifft den Angaben zufolge einen Jahresumsatz von insgesamt rund einer Milliarde Euro. Dazu würden drastisch steigende Preise für direkte Materialien und Logistik die Ergebnisentwicklung stärker belasten als bislang erwartet.

Dagegen zeigte sich Henkel dank eines guten Jahresauftakts für den Umsatz etwas optimistischer. Das organische Erlöswachstum sieht das Unternehmen nun bei 3,5 bis 5,5 Prozent, nach zuvor zwei bis vier Prozent. Im ersten Quartal stiegen die Umsätze vorläufigen Zahlen zufolge organisch um 7,1 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Euro. Das Wachstum fiel damit Henkel zufolge stärker aus als am Markt erwartet. Dabei profitierte Henkel von Preiserhöhungen. Wachstumstreiber war das Klebstoffgeschäft.


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