Grüne stehen für Gespräche bereit: «Keine roten Linien» Nach dem Erfolg bei der Landtagswahl stehen die nordrhein-westfälischen Grünen für Gespräche für eine Regierungsbildung bereit. Sowohl CDU als auch SPD hätten Interesse an solchen Gesprächen signalisiert, sagte Grünen-Spitzenkandidatin Mona Neubaur am Montagabend in Düsseldorf. «Wir gehen in die Gespräche, wenn die Einladungen uns erreichen», sagte sie. Dies habe der Landesvorstand soeben einstimmig beschlossen. «Wir sind nicht in der Rolle, zu Gesprächen einzuladen», betonte Neubaur. «Rote Linien formulieren wir nicht.» Auf eine schwarz-grüne Koalition wollte sie sich nicht festlegen. Es gebe auch andere denkbare Konstellationen. Es gehe um eine Landesregierung, «die auf der Höhe der Zeit agiert». Dazu müsse ein Schritt in Richtung Klimaneutralität umgesetzt werden. Sie habe nach der Wahl bereits am Sonntag mit Hendrik Wüst (CDU), Thomas Kutschaty (SPD) und Joachim Stamp (FDP) gesprochen. «Wir sind in einem guten, kollegialen Austausch.» Die Grünen konnten ihr Ergebnis auf 18,2 Prozent steigern (2017: 6,4) und damit «das beste Ergebnis aller Zeiten für die nordrhein-westfälischen Grünen bei einer Landtagswahl» erzielen. «Das Wahlziel, dass an uns vorbei keine Regierung gebildet werden kann, haben wir erreicht», sagte die aus Berlin zurückgekehrte Neubaur am Montagabend.
Anzeige Werbung

Grüne stehen für Gespräche bereit: «Keine roten Linien»

© David Young/dpa

Nach dem Erfolg bei der Landtagswahl stehen die nordrhein-westfälischen Grünen für Gespräche für eine Regierungsbildung bereit. Sowohl CDU als auch SPD hätten Interesse an solchen Gesprächen signalisiert, sagte Grünen-Spitzenkandidatin Mona Neubaur am Montagabend in Düsseldorf.

«Wir gehen in die Gespräche, wenn die Einladungen uns erreichen», sagte sie. Dies habe der Landesvorstand soeben einstimmig beschlossen. «Wir sind nicht in der Rolle, zu Gesprächen einzuladen», betonte Neubaur. «Rote Linien formulieren wir nicht.»

Auf eine schwarz-grüne Koalition wollte sie sich nicht festlegen. Es gebe auch andere denkbare Konstellationen. Es gehe um eine Landesregierung, «die auf der Höhe der Zeit agiert». Dazu müsse ein Schritt in Richtung Klimaneutralität umgesetzt werden.

Sie habe nach der Wahl bereits am Sonntag mit Hendrik Wüst (CDU), Thomas Kutschaty (SPD) und Joachim Stamp (FDP) gesprochen. «Wir sind in einem guten, kollegialen Austausch.» Die Grünen konnten ihr Ergebnis auf 18,2 Prozent steigern (2017: 6,4) und damit «das beste Ergebnis aller Zeiten für die nordrhein-westfälischen Grünen bei einer Landtagswahl» erzielen.

«Das Wahlziel, dass an uns vorbei keine Regierung gebildet werden kann, haben wir erreicht», sagte die aus Berlin zurückgekehrte Neubaur am Montagabend.


Links
Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema