Gladbach-Krise für Union nebensächlich: «Es geht um uns» Trainer Urs Fischer vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin lässt sich von der sportlichen Krise bei Borussia Mönchengladbach nicht blenden. «Damit sollten wir uns nicht beschäftigen, sondern mit ihrer Qualität, die nach wie vor vorhanden ist», sagte der Schweizer vor dem Auswärtsspiel des Hauptstadtclubs am Samstag (15.30 Uhr/Sky) am Niederrhein. Gladbach befinde sich zwar «in einer nicht sehr einfachen Situation», doch das sei für sein Team nebensächlich: «Es geht um uns. Wir müssen unseren Leistungen bestätigen, ans Limit kommen und richtige Entscheidungen treffen.» Die Borussia hat als Tabellen-Zwölfter nur noch vier Zähler Vorsprung vor der Abstiegszone und liegt neun Punkte hinter dem Fünften Union. Zudem waren die Gastgeber im DFB-Pokal beim Zweitligisten Hannover 96 (0:3) ausgeschieden, während Union beim 3:2 im Berlin-Derby bei Hertha BSC überzeugte und ins Viertelfinale einzog. «Dieser Pokal-Fight hat enorm viel Kraft gekostet, nicht nur körperlich, sondern auch mental», sagte Fischer, der seine Mannschaft nicht klar im Vorteil sieht: «Ich mache mir nicht Gedanken darüber, wer Favorit ist in diesem Spiel.» Zu einem schnellen Wiedersehen kommt es mit Marvin Friedrich. Der einstige Union-Abwehrchef schloss sich erst vor knapp zwei Wochen der Borussia an. «Ich denke, dass es für ihn den nächsten Schritt bedeutet, aufgrund der Größe von Gladbach», sagte Fischer. Union sei noch nicht in der Lage, so begehrte Spieler langfristig zu binden. «Drei Jahre in der Bundesliga reichen dafür nicht. Das hat dann schon etwas mit der Dauer etwas zu tun», sagte der 55-Jährige.

Gladbach-Krise für Union nebensächlich: «Es geht um uns»

© Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Trainer Urs Fischer vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin lässt sich von der sportlichen Krise bei Borussia Mönchengladbach nicht blenden. «Damit sollten wir uns nicht beschäftigen, sondern mit ihrer Qualität, die nach wie vor vorhanden ist», sagte der Schweizer vor dem Auswärtsspiel des Hauptstadtclubs am Samstag (15.30 Uhr/Sky) am Niederrhein. Gladbach befinde sich zwar «in einer nicht sehr einfachen Situation», doch das sei für sein Team nebensächlich: «Es geht um uns. Wir müssen unseren Leistungen bestätigen, ans Limit kommen und richtige Entscheidungen treffen.»

Die Borussia hat als Tabellen-Zwölfter nur noch vier Zähler Vorsprung vor der Abstiegszone und liegt neun Punkte hinter dem Fünften Union. Zudem waren die Gastgeber im DFB-Pokal beim Zweitligisten Hannover 96 (0:3) ausgeschieden, während Union beim 3:2 im Berlin-Derby bei Hertha BSC überzeugte und ins Viertelfinale einzog. «Dieser Pokal-Fight hat enorm viel Kraft gekostet, nicht nur körperlich, sondern auch mental», sagte Fischer, der seine Mannschaft nicht klar im Vorteil sieht: «Ich mache mir nicht Gedanken darüber, wer Favorit ist in diesem Spiel.»

Zu einem schnellen Wiedersehen kommt es mit Marvin Friedrich. Der einstige Union-Abwehrchef schloss sich erst vor knapp zwei Wochen der Borussia an. «Ich denke, dass es für ihn den nächsten Schritt bedeutet, aufgrund der Größe von Gladbach», sagte Fischer. Union sei noch nicht in der Lage, so begehrte Spieler langfristig zu binden. «Drei Jahre in der Bundesliga reichen dafür nicht. Das hat dann schon etwas mit der Dauer etwas zu tun», sagte der 55-Jährige.


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