Geldautomatensprengung in Arnsberg: Zeuge attackiert Drei Unbekannte haben in Arnsberg im Hochsauerlandkreis einen Geldautomaten gesprengt und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Anwohner wachten in der Nacht auf Mittwoch durch zwei Explosionen im Stadtteil Voßwinkel auf und alarmierten die Polizei, wie die Beamten mitteilten. Beim Nachsehen beobachteten sie an der Bankfiliale den Angaben zufolge zwei Menschen mit Sturmhauben, ebenso eine weitere Person in einem Auto. Als ein Zeuge einen der Unbekannten ansprach, habe dieser ihn angeschrien und eine Metallstange in seine Richtung geworfen. Anschließend sei das Trio in dem dunklen Fahrzeug mit einem nach ersten Erkenntnissen gestohlenen Kennzeichen geflüchtet. Trotz einer Suche mithilfe eines Polizeihubschraubers gelang dem Trio die Flucht, hieß es. Die Fahndung laufe nun weiter, sagte eine Sprecherin. Verletzt wurde laut Polizei niemand. In dem Bankgebäude sei ein «erheblicher Sachschaden» entstanden, sagte ein Sprecher am Morgen. Derzeit werde davon ausgegangen, dass die Täter Festsprengstoff verwendeten. Die Höhe der Beute blieb zunächst unklar.

Geldautomatensprengung in Arnsberg: Zeuge attackiert

© Andreas Duncker/dpa

Drei Unbekannte haben in Arnsberg im Hochsauerlandkreis einen Geldautomaten gesprengt und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Anwohner wachten in der Nacht auf Mittwoch durch zwei Explosionen im Stadtteil Voßwinkel auf und alarmierten die Polizei, wie die Beamten mitteilten. Beim Nachsehen beobachteten sie an der Bankfiliale den Angaben zufolge zwei Menschen mit Sturmhauben, ebenso eine weitere Person in einem Auto. Als ein Zeuge einen der Unbekannten ansprach, habe dieser ihn angeschrien und eine Metallstange in seine Richtung geworfen. Anschließend sei das Trio in dem dunklen Fahrzeug mit einem nach ersten Erkenntnissen gestohlenen Kennzeichen geflüchtet.

Trotz einer Suche mithilfe eines Polizeihubschraubers gelang dem Trio die Flucht, hieß es. Die Fahndung laufe nun weiter, sagte eine Sprecherin. Verletzt wurde laut Polizei niemand. In dem Bankgebäude sei ein «erheblicher Sachschaden» entstanden, sagte ein Sprecher am Morgen. Derzeit werde davon ausgegangen, dass die Täter Festsprengstoff verwendeten. Die Höhe der Beute blieb zunächst unklar.


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