Verkehr Freilaufender Hund zwingt Zug zu Notbremsung Ein freilaufender Hund hat bei Bonn einen Zug zu einer Notbremsung gezwungen und eine lange Streckensperrung verursacht. Der Mischling sei am Sonntag beim Spazierengehen abgehauen und über die Gleise zwischen Sankt Augustin und Bonn gelaufen, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Ein Lokführer habe ihn gerade rechtzeitig entdeckt und seinen Zug im letzten Moment zum Stehen bringen können. Erst nach rund zwei Stunden habe die Besitzerin den Hund einfangen können. Von der Streckensperrung waren laut Bundespolizei 20 Züge betroffen, zusammengerechnet kamen sie auf 836 Minuten Verspätung. Ein Bekannter der Besitzerin war ohne Leine mit dem Hund unterwegs gewesen, so dass der Mischling auf die Gleise laufen konnte. Gegen den Mann hat die Polizei ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Außerdem könnten wegen der Verspätungen Schadensersatzforderungen der Bahn auf ihn zukommen.
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Freilaufender Hund zwingt Zug zu Notbremsung

© Tom Weller/dpa/Symbolbild

Ein freilaufender Hund hat bei Bonn einen Zug zu einer Notbremsung gezwungen und eine lange Streckensperrung verursacht. Der Mischling sei am Sonntag beim Spazierengehen abgehauen und über die Gleise zwischen Sankt Augustin und Bonn gelaufen, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Ein Lokführer habe ihn gerade rechtzeitig entdeckt und seinen Zug im letzten Moment zum Stehen bringen können. Erst nach rund zwei Stunden habe die Besitzerin den Hund einfangen können. Von der Streckensperrung waren laut Bundespolizei 20 Züge betroffen, zusammengerechnet kamen sie auf 836 Minuten Verspätung.

Ein Bekannter der Besitzerin war ohne Leine mit dem Hund unterwegs gewesen, so dass der Mischling auf die Gleise laufen konnte. Gegen den Mann hat die Polizei ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Außerdem könnten wegen der Verspätungen Schadensersatzforderungen der Bahn auf ihn zukommen.


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