Fotos von Bryan Adams in Hagen Internationale Stars, Musiker, Models, Schauspieler, aber auch kriegsversehrte Soldaten und Obdachlose: Rund 180 Fotografien des kanadischen Rockmusikers Bryan Adams aus drei Serien sind in einer beeindruckenden Ausstellung unter dem Titel «Exposed» im Osthaus Museum in Hagen zu sehen. Amy Winehouse, Mick Jagger, Sting, Pink, Mickey Rourke oder Kate Moss hat Adams vor seine Kamera geholt. Und das schon fast legendäre Porträt von Queen Elizabeth II. im Buckingham Palace mitsamt ihrer Gummistiefel (2008) wird präsentiert. Es sei wichtig, neben den abgelichteten Berühmtheiten auch Fotografien zeigen zu können, die das «große humanitäre Anliegen» des Künstlers dokumentieren, betonte Museumsdirektor Tayfun Belgin kurz vor der Eröffnung am Freitag. Ein großer Gewinn: Auch acht großformatige neue Werke des Megastars werden - erstmals überhaupt in einem Museum - in Hagen ausgestellt. Sie stammen aus dem Pirelli-Kalender 2022, für den Adams unter anderem auch Rocker Iggy Pop porträtiert hat, der nun im Osthaus Museum ganz in Silber von der Wand schaut. Der weltberühmte Sänger und Songwriter fotografiert seit mehr als 20 Jahren Ikonen des Showbusiness. In der umfangreichen Retrospektive sind aber auch berührende Werke der Reihe «Wounded» zu sehen, in denen Adams britische Soldaten ins Licht rückt, die bei Einsätzen in Afghanistan und Irak Gliedmaßen verloren haben oder von Brandnarben gezeichnet sind - in würdevoller Pose, manche mit Trotz und Mut im Blick. In der Serie «Homeless» schauen dem Zuschauer 32 Obdachlose entgegen. Teils zahnlose, zerfurchte Gesichter, zerrupfte Haare - und fast alle lächelnd. Belgin sprach von einer «intimen, fesselnden und lebensbejahenden» Kunst. Adams selbst wird Mitte März in Hagen erwartet und seine Bilder präsentieren. Die Schau war zuvor in New York und London zu sehen und wird nach Hagen (bis 24. April) in Budapest ausgestellt. Bryan Adams' langjährige Kuratorin Anke Degenhard nannte ihn einen «Superstar, der mit beiden Füßen fest auf dem Boden steht». Seine Erlöse aus der Fotokunst stecke Adams in seine Stiftungen für soziale und Umweltprojekte oder unterstütze damit viele andere Initiativen. Warum fiel die Wahl gerade auf das Osthaus Museum in Hagen? Die Räume seien perfekt, die Qualität des Hauses überzeugend, sagte Degenhard. Zuvor hatte dort Schauspielstar Sylvester Stallone («Rocky») seine Gemälde präsentiert.

Fotos von Bryan Adams in Hagen

© picture alliance/dpa/Archivbild

Internationale Stars, Musiker, Models, Schauspieler, aber auch kriegsversehrte Soldaten und Obdachlose: Rund 180 Fotografien des kanadischen Rockmusikers Bryan Adams aus drei Serien sind in einer beeindruckenden Ausstellung unter dem Titel «Exposed» im Osthaus Museum in Hagen zu sehen. Amy Winehouse, Mick Jagger, Sting, Pink, Mickey Rourke oder Kate Moss hat Adams vor seine Kamera geholt. Und das schon fast legendäre Porträt von Queen Elizabeth II. im Buckingham Palace mitsamt ihrer Gummistiefel (2008) wird präsentiert.

Es sei wichtig, neben den abgelichteten Berühmtheiten auch Fotografien zeigen zu können, die das «große humanitäre Anliegen» des Künstlers dokumentieren, betonte Museumsdirektor Tayfun Belgin kurz vor der Eröffnung am Freitag. Ein großer Gewinn: Auch acht großformatige neue Werke des Megastars werden - erstmals überhaupt in einem Museum - in Hagen ausgestellt. Sie stammen aus dem Pirelli-Kalender 2022, für den Adams unter anderem auch Rocker Iggy Pop porträtiert hat, der nun im Osthaus Museum ganz in Silber von der Wand schaut.

Der weltberühmte Sänger und Songwriter fotografiert seit mehr als 20 Jahren Ikonen des Showbusiness. In der umfangreichen Retrospektive sind aber auch berührende Werke der Reihe «Wounded» zu sehen, in denen Adams britische Soldaten ins Licht rückt, die bei Einsätzen in Afghanistan und Irak Gliedmaßen verloren haben oder von Brandnarben gezeichnet sind - in würdevoller Pose, manche mit Trotz und Mut im Blick.

In der Serie «Homeless» schauen dem Zuschauer 32 Obdachlose entgegen. Teils zahnlose, zerfurchte Gesichter, zerrupfte Haare - und fast alle lächelnd. Belgin sprach von einer «intimen, fesselnden und lebensbejahenden» Kunst. Adams selbst wird Mitte März in Hagen erwartet und seine Bilder präsentieren. Die Schau war zuvor in New York und London zu sehen und wird nach Hagen (bis 24. April) in Budapest ausgestellt.

Bryan Adams' langjährige Kuratorin Anke Degenhard nannte ihn einen «Superstar, der mit beiden Füßen fest auf dem Boden steht». Seine Erlöse aus der Fotokunst stecke Adams in seine Stiftungen für soziale und Umweltprojekte oder unterstütze damit viele andere Initiativen. Warum fiel die Wahl gerade auf das Osthaus Museum in Hagen? Die Räume seien perfekt, die Qualität des Hauses überzeugend, sagte Degenhard. Zuvor hatte dort Schauspielstar Sylvester Stallone («Rocky») seine Gemälde präsentiert.

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