Fast halbe Million Menschen demonstrierten wegen Ukraine In NRW sind bislang bei 787 Demonstrationen rund 468.000 Menschen wegen des Ukraine-Kriegs auf die Straße gegangen. Wie das Innenministerium in einem Bericht für den Landtag ausführt, verliefen die Demos - die fast alle pro-ukrainisch gewesen seien - friedlich und «nahezu störungsfrei». Unterdessen sorgen sich die Gegner der Corona-Maßnahmen laut Innenministerium, dass das Thema Ukraine ihnen das Wasser abgraben könnte. So heißt es in einem weiteren Bericht an den Innenausschuss des Landtags, dass der Krieg in der Ukraine inzwischen Auswirkungen auf die Szene der Gegner der Corona-Maßnahmen habe. So positioniere sich das Protestmilieu in dem Konflikt zwar «heterogen», im extremistisch ausgerichteten Teil sei aber «eine eher dominierende pro-russische Haltung feststellbar». Dies zeige sich unter anderem in Telegram-Kanälen, wo auch gegen Flüchtlinge gehetzt werde. Insgesamt bestehe in der Szene die Angst, dass das Thema Krieg in der Ukraine Überhand nimmt und der Protest gegen die Corona-Maßnahmen ins Hintertreffen geraten könne. «Bewegungsintern werden bereits deutliche Rückgänge an Teilnehmerzahlen bei den Protestveranstaltungen diskutiert», so das Innenministerium.

Fast halbe Million Menschen demonstrierten wegen Ukraine

In NRW sind bislang bei 787 Demonstrationen rund 468.000 Menschen wegen des Ukraine-Kriegs auf die Straße gegangen. Wie das Innenministerium in einem Bericht für den Landtag ausführt, verliefen die Demos - die fast alle pro-ukrainisch gewesen seien - friedlich und «nahezu störungsfrei». Unterdessen sorgen sich die Gegner der Corona-Maßnahmen laut Innenministerium, dass das Thema Ukraine ihnen das Wasser abgraben könnte.

So heißt es in einem weiteren Bericht an den Innenausschuss des Landtags, dass der Krieg in der Ukraine inzwischen Auswirkungen auf die Szene der Gegner der Corona-Maßnahmen habe. So positioniere sich das Protestmilieu in dem Konflikt zwar «heterogen», im extremistisch ausgerichteten Teil sei aber «eine eher dominierende pro-russische Haltung feststellbar». Dies zeige sich unter anderem in Telegram-Kanälen, wo auch gegen Flüchtlinge gehetzt werde.

Insgesamt bestehe in der Szene die Angst, dass das Thema Krieg in der Ukraine Überhand nimmt und der Protest gegen die Corona-Maßnahmen ins Hintertreffen geraten könne. «Bewegungsintern werden bereits deutliche Rückgänge an Teilnehmerzahlen bei den Protestveranstaltungen diskutiert», so das Innenministerium.


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