Verkehrsunfall Fast-Entgleisung: S-Bahn kollidiert bei Bonn mit Betonplatte Weil Unbekannte bei Bonn eine Betonplatte auf die Gleise gelegt haben, wäre eine S-Bahn am Dienstagabend beinahe aus den Schienen gesprungen. Ein Personenzug (S23) sei zwischen den Bahnhöfen Bonn-Duisdorf und Alfter (Rhein-Sieg-Kreis) mit dem Hindernis kollidiert, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Ermittlungen zufolge habe der Zug dabei kurzzeitig die Verbindung zur Spur verloren, sei «glücklicherweise» aber eigenständig wieder in die Schienen gesprungen. Weder Zugpersonal noch Reisende seien verletzt worden, hieß es weiter. Die Triebfahrzeugführerin der S23 in Fahrtrichtung Euskirchen habe den Vorfall gemeldet, nachdem der Zug trotz eingeleiteter Schnellbremsung bei noch geringer Geschwindigkeit eine Betonplatte überfahren hatte. Gleichwohl sei der Zug bei der Kollision laut Zeugenaussagen «kurzzeitig angehoben worden» und nicht entgleist. Einsatzkräfte der Bundespolizei sicherten Spuren und machten Bilder der Beschädigungen an Schienen und Zug. Nach ersten Schätzungen betrage der Sachschaden etwa 15.000 Euro, da die Betonplatte beide Radsätze sowie das Drehgestell beschädigt haben könnte. Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und die Suche nach Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder zu Tatverdächtigen machen könnten, dauerten an.
Anzeige Werbung
Verkehrsunfall

Fast-Entgleisung: S-Bahn kollidiert bei Bonn mit Betonplatte

© Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Weil Unbekannte bei Bonn eine Betonplatte auf die Gleise gelegt haben, wäre eine S-Bahn am Dienstagabend beinahe aus den Schienen gesprungen. Ein Personenzug (S23) sei zwischen den Bahnhöfen Bonn-Duisdorf und Alfter (Rhein-Sieg-Kreis) mit dem Hindernis kollidiert, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Ermittlungen zufolge habe der Zug dabei kurzzeitig die Verbindung zur Spur verloren, sei «glücklicherweise» aber eigenständig wieder in die Schienen gesprungen. Weder Zugpersonal noch Reisende seien verletzt worden, hieß es weiter.

Die Triebfahrzeugführerin der S23 in Fahrtrichtung Euskirchen habe den Vorfall gemeldet, nachdem der Zug trotz eingeleiteter Schnellbremsung bei noch geringer Geschwindigkeit eine Betonplatte überfahren hatte. Gleichwohl sei der Zug bei der Kollision laut Zeugenaussagen «kurzzeitig angehoben worden» und nicht entgleist.

Einsatzkräfte der Bundespolizei sicherten Spuren und machten Bilder der Beschädigungen an Schienen und Zug. Nach ersten Schätzungen betrage der Sachschaden etwa 15.000 Euro, da die Betonplatte beide Radsätze sowie das Drehgestell beschädigt haben könnte. Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und die Suche nach Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder zu Tatverdächtigen machen könnten, dauerten an.


Links
Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema