Bundesliga Guter Auftakt: Neuer Gladbach-Coach fühlt sich heimisch Von Morten Ritter, dpa Daniel Farke ist schnell angekommen bei Borussia Mönchengladbach. «Das ist sehr, sehr speziell hier in Mönchengladbach. Ich habe hier einen sehr familiären Verein vorgefunden mit viel positiver Energie», sagte der neue Chefcoach des Fußball-Bundesligisten nach dem Trainingsauftakt am Sonntag. Fast 2000 Fans waren in den Borussia-Park gekommen, um die ersten Einheiten unter dem Nachfolger von Adi Hütter auf dem Fohlenplatz zu verfolgen. «Das war ein unfassbar freundlicher und unterstützender Empfang. Es fühlt sich schon ein bisschen wie zu Hause an», sagte der 45-Jährige. Die erste 90-minütige Trainingseinheit nutzte Farke auch zu vielen Gesprächen und Erklärungen. Immer wieder unterbrach der neue Chefcoach das Training, und suchte die Kommunikation mit dem Team. «Er muss sich ja erstmal ein Bild von der Mannschaft machen», sagte Kapitän Lars Stindl, der zu den 22 Spielern beim ersten Training zählt; zwölf Spieler fehlten noch. Bei der Einordnung der Intensität gingen die Meinungen allerdings auseinander. Für Stindl war es keine einfache Einheit, Farke sprach von einem «lockeren Aufgalopp». Seine Erklärung: «Die Vorbereitung ist kein Zuckerschlecken für die Jungs». Die Mannschaft ist vorerst weitgehend die aus dem Vorjahr. Mit Oscar Fraulo (FC Midtjylland) ist ein junger neuer Spieler im Team, dringend gesucht wird noch defensiver Mittelfeldspieler. Ein Kandidat ist der Japaner Ko Itakura, der zuletzt beim FC Schalke 04 spielte und bei Manchester City unter Vertrag steht. Farke weiß, dass es ohne neue Spieler nicht geht. «Wir brauchen einen guten Transfersommer. Aber man muss auch realistisch bleiben. Das ist alles nicht einfach», sagte der 45-Jährige. Die Mannschaft wird also eher nicht komplett umgebaut. «Es wird viel von einem Riesenumbruch gesprochen, doch der muss es gar nicht werden, eher ein paar gezielte Veränderungen. Ich finde, die Grundstruktur ist gut», sagte Sportdirektor Roland Virkus in einem Interview der «Rheinischen Post». Gesucht werden vor allem Spieler, die viele Positionen abdecken können. Entscheidend für die Personalsituation wird auch sein, wer den Club noch verlässt. Bevor am nächsten Wochenende das Trainingslager am Tegernsee beginnt steht am nächsten Freitag das erste Testspiel beim Drittliga-Aufsteiger Rot-Weiss Essen (19.00 Uhr) auf dem Programm. Insgesamt bestreitet das Team sechs Testspiele und nimmt am Blitzturnier in Duisburg mit zwei Partien über 45 Minuten teil.
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Guter Auftakt: Neuer Gladbach-Coach fühlt sich heimisch

© Federico Gambarini/dpa

Daniel Farke ist schnell angekommen bei Borussia Mönchengladbach. «Das ist sehr, sehr speziell hier in Mönchengladbach. Ich habe hier einen sehr familiären Verein vorgefunden mit viel positiver Energie», sagte der neue Chefcoach des Fußball-Bundesligisten nach dem Trainingsauftakt am Sonntag. Fast 2000 Fans waren in den Borussia-Park gekommen, um die ersten Einheiten unter dem Nachfolger von Adi Hütter auf dem Fohlenplatz zu verfolgen. «Das war ein unfassbar freundlicher und unterstützender Empfang. Es fühlt sich schon ein bisschen wie zu Hause an», sagte der 45-Jährige.

Die erste 90-minütige Trainingseinheit nutzte Farke auch zu vielen Gesprächen und Erklärungen. Immer wieder unterbrach der neue Chefcoach das Training, und suchte die Kommunikation mit dem Team. «Er muss sich ja erstmal ein Bild von der Mannschaft machen», sagte Kapitän Lars Stindl, der zu den 22 Spielern beim ersten Training zählt; zwölf Spieler fehlten noch. Bei der Einordnung der Intensität gingen die Meinungen allerdings auseinander. Für Stindl war es keine einfache Einheit, Farke sprach von einem «lockeren Aufgalopp». Seine Erklärung: «Die Vorbereitung ist kein Zuckerschlecken für die Jungs».

Die Mannschaft ist vorerst weitgehend die aus dem Vorjahr. Mit Oscar Fraulo (FC Midtjylland) ist ein junger neuer Spieler im Team, dringend gesucht wird noch defensiver Mittelfeldspieler. Ein Kandidat ist der Japaner Ko Itakura, der zuletzt beim FC Schalke 04 spielte und bei Manchester City unter Vertrag steht. Farke weiß, dass es ohne neue Spieler nicht geht. «Wir brauchen einen guten Transfersommer. Aber man muss auch realistisch bleiben. Das ist alles nicht einfach», sagte der 45-Jährige.

Die Mannschaft wird also eher nicht komplett umgebaut. «Es wird viel von einem Riesenumbruch gesprochen, doch der muss es gar nicht werden, eher ein paar gezielte Veränderungen. Ich finde, die Grundstruktur ist gut», sagte Sportdirektor Roland Virkus in einem Interview der «Rheinischen Post». Gesucht werden vor allem Spieler, die viele Positionen abdecken können. Entscheidend für die Personalsituation wird auch sein, wer den Club noch verlässt.

Bevor am nächsten Wochenende das Trainingslager am Tegernsee beginnt steht am nächsten Freitag das erste Testspiel beim Drittliga-Aufsteiger Rot-Weiss Essen (19.00 Uhr) auf dem Programm. Insgesamt bestreitet das Team sechs Testspiele und nimmt am Blitzturnier in Duisburg mit zwei Partien über 45 Minuten teil.


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