Ermittler zerschlagen Drogenbande: Beschuldigte in U-Haft Polizei und Zoll haben eine Drogenbande zerschlagen und dabei Marihuana und Haschisch im Straßenverkaufswert von 1,4 Millionen Euro sichergestellt. Schon seit dem Sommer liefen die Ermittlungen gegen die siebenköpfige Gruppe, die Drogen aus dem europäischen Ausland im Großraum Köln weiterverkauft haben soll. Inzwischen kam es bei den Ermittlungen zum Durchbruch, wie aus einer Mitteilung des Zollfahndungsamts Essen vom Montag hervorgeht. Nach der Auswertung verschlüsselter Mobilfunkgeräte fingen die Fahnder am 20. Januar einen Lastwagen in einer Halle in Kerpen ab, unter dessen doppeltem Boden 130 Kilo Marihuana versteckt waren. Im Fahrerhaus fanden die Ermittler 20 Kilo Haschisch. Der 50 Jahre alte Fahrer sowie ein 22-Jähriger aus Bonn und ein 31-Jähriger aus Elsdorf wurden festgenommen. Anschließend wurden deren Wohnungen durchsucht, wo elektronische Beweismittel und Munition sichergestellt wurden. Nach Auswertung der Beweismittel führte die Spur zu einer «Bunkerwohnung» in Bonn, in der die Beamten am 21. Januar unter anderem einen Revolver mit 130 Patronen, ein Würgeholz (Nunchaku) und diverse Mobiltelefone fanden. Am 27. Januar führten die Ermittler dann neun Durchsuchungen in Köln, Dormagen und Elsdorf durch. Hierbei wurden mehr als 170.000 Euro Bargeld und fünf Luxusuhren sichergestellt. Nun steht auch noch der Verdacht der Geldwäsche im Raum. Ein 29-Jähriger aus Köln kam in Untersuchungshaft. Nun sind insgesamt drei von sieben mutmaßlichen Bandenmitgliedern sowie der Lkw-Fahrer in U-Haft. Vier weitere Personen sind noch auf freiem Fuß.
Anzeige Werbung

Ermittler zerschlagen Drogenbande: Beschuldigte in U-Haft

© Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Polizei und Zoll haben eine Drogenbande zerschlagen und dabei Marihuana und Haschisch im Straßenverkaufswert von 1,4 Millionen Euro sichergestellt. Schon seit dem Sommer liefen die Ermittlungen gegen die siebenköpfige Gruppe, die Drogen aus dem europäischen Ausland im Großraum Köln weiterverkauft haben soll. Inzwischen kam es bei den Ermittlungen zum Durchbruch, wie aus einer Mitteilung des Zollfahndungsamts Essen vom Montag hervorgeht.

Nach der Auswertung verschlüsselter Mobilfunkgeräte fingen die Fahnder am 20. Januar einen Lastwagen in einer Halle in Kerpen ab, unter dessen doppeltem Boden 130 Kilo Marihuana versteckt waren. Im Fahrerhaus fanden die Ermittler 20 Kilo Haschisch. Der 50 Jahre alte Fahrer sowie ein 22-Jähriger aus Bonn und ein 31-Jähriger aus Elsdorf wurden festgenommen.

Anschließend wurden deren Wohnungen durchsucht, wo elektronische Beweismittel und Munition sichergestellt wurden. Nach Auswertung der Beweismittel führte die Spur zu einer «Bunkerwohnung» in Bonn, in der die Beamten am 21. Januar unter anderem einen Revolver mit 130 Patronen, ein Würgeholz (Nunchaku) und diverse Mobiltelefone fanden. Am 27. Januar führten die Ermittler dann neun Durchsuchungen in Köln, Dormagen und Elsdorf durch. Hierbei wurden mehr als 170.000 Euro Bargeld und fünf Luxusuhren sichergestellt. Nun steht auch noch der Verdacht der Geldwäsche im Raum.

Ein 29-Jähriger aus Köln kam in Untersuchungshaft. Nun sind insgesamt drei von sieben mutmaßlichen Bandenmitgliedern sowie der Lkw-Fahrer in U-Haft. Vier weitere Personen sind noch auf freiem Fuß.


Links
Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema