DFB-Präsident Energiekrise: Neuendorf warnt vor «Kettenreaktion» DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat angesichts der Energiekrise vor Schließungen von Sportstätten gewarnt, auch weil dadurch eine gesellschaftliche «Kettenreaktion» ausgelöst werden könnte. «Viele Vereine haben gerade die Sorge der Aufrechterhaltung des Spielbetriebs», sagte Neuendorf auf der Bundeskonferenz der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) am Dienstag in Düsseldorf. «Gerade im Amateurbereich stehen viele Plätze in der Trägerschaft der Kommunen», sagte Neuendorf: «Und wenn es darum geht, Einsparungen vorzunehmen angesichts der Energiekrise, kommen viele leider als Erstes darauf, dass man Fußballplätze, Schwimmbäder oder Turnhallen schließt.» Man habe aber «in Corona-Zeiten erlebt, dass das eine Kettenreaktionen zur Folge hat», mahnte der DFB-Präsident: «Es gibt massive Proteste. Und es gibt Gruppen in der Gesellschaft, die sehr genau wissen, was sie politisch ausnutzen können und wie sie Stimmung machen gegen den Staat, gegen die Demokratie, gegen unser System generell. Deshalb laufen wir, glaube ich, im Winter in die Situation hinein, dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht der Stimmungsmache erliegen. Sondern dass wir nüchtern analysieren und immer wieder versuchen, Menschen davon abhalten, in Verschwörungstheorien zu verfallen und in Querdenkertum, das uns als Gesellschaft insgesamt schadet und damit letztlich auch dem Fußball.»
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Energiekrise: Neuendorf warnt vor «Kettenreaktion»

© Marco Steinbrenner/dpa/Archivbild

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat angesichts der Energiekrise vor Schließungen von Sportstätten gewarnt, auch weil dadurch eine gesellschaftliche «Kettenreaktion» ausgelöst werden könnte. «Viele Vereine haben gerade die Sorge der Aufrechterhaltung des Spielbetriebs», sagte Neuendorf auf der Bundeskonferenz der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) am Dienstag in Düsseldorf. «Gerade im Amateurbereich stehen viele Plätze in der Trägerschaft der Kommunen», sagte Neuendorf: «Und wenn es darum geht, Einsparungen vorzunehmen angesichts der Energiekrise, kommen viele leider als Erstes darauf, dass man Fußballplätze, Schwimmbäder oder Turnhallen schließt.»

Man habe aber «in Corona-Zeiten erlebt, dass das eine Kettenreaktionen zur Folge hat», mahnte der DFB-Präsident: «Es gibt massive Proteste. Und es gibt Gruppen in der Gesellschaft, die sehr genau wissen, was sie politisch ausnutzen können und wie sie Stimmung machen gegen den Staat, gegen die Demokratie, gegen unser System generell. Deshalb laufen wir, glaube ich, im Winter in die Situation hinein, dass wir aufpassen müssen, dass wir nicht der Stimmungsmache erliegen. Sondern dass wir nüchtern analysieren und immer wieder versuchen, Menschen davon abhalten, in Verschwörungstheorien zu verfallen und in Querdenkertum, das uns als Gesellschaft insgesamt schadet und damit letztlich auch dem Fußball.»


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