Düsseldorf: OB für geordnete Verteilung von Geflüchteten Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) fordert eine gerechte Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine. «Die Situation ist sehr angespannt», sagte Keller am Mittwoch bei der Besichtigung eines neuen Wohnprojekts für Flüchtlinge. «Es ist ganz, ganz wichtig, dass es einen geordneten Verteilmechanismus gibt, der am Ende dazu führt, dass wir alle Kapazitäten im Land Nordrhein-Westfalen und auch bundesweit auslasten können, ohne dass einzelne Kommunen überfordert werden.» Bis jetzt konnten die Geflüchteten in Notunterkünften oder durch Eigeninitiative der Bevölkerung in Düsseldorf Obdach finden, erklärte Keller. Die Menschen würden nun jedoch auch an andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen weitergeleitet. Neben den Notunterkünften brauche es langfristigere Lösungen in der Stadt, sagte der Oberbürgermeister mit Blick auf das neue Wohnprojekt. Ab Donnerstag werden in einem Düsseldorfer Wohnhaus 47 Appartements für ukrainische Frauen und Kinder bereitgestellt. Für die Räumlichkeiten und deren Ausstattung kommen eine Immobilienagentur und ein Einrichtungskonzern auf. Nach Stadtangaben befinden sich mit Stand vom Dienstag rund 3300 ukrainische Geflüchtete in 31 Notunterkünften im Düsseldorfer Stadtgebiet.
Anzeige Werbung

Düsseldorf: OB für geordnete Verteilung von Geflüchteten

© Malte Krudewig/Malte Krudewig/Dpa

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) fordert eine gerechte Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine. «Die Situation ist sehr angespannt», sagte Keller am Mittwoch bei der Besichtigung eines neuen Wohnprojekts für Flüchtlinge. «Es ist ganz, ganz wichtig, dass es einen geordneten Verteilmechanismus gibt, der am Ende dazu führt, dass wir alle Kapazitäten im Land Nordrhein-Westfalen und auch bundesweit auslasten können, ohne dass einzelne Kommunen überfordert werden.»

Bis jetzt konnten die Geflüchteten in Notunterkünften oder durch Eigeninitiative der Bevölkerung in Düsseldorf Obdach finden, erklärte Keller. Die Menschen würden nun jedoch auch an andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen weitergeleitet. Neben den Notunterkünften brauche es langfristigere Lösungen in der Stadt, sagte der Oberbürgermeister mit Blick auf das neue Wohnprojekt.

Ab Donnerstag werden in einem Düsseldorfer Wohnhaus 47 Appartements für ukrainische Frauen und Kinder bereitgestellt. Für die Räumlichkeiten und deren Ausstattung kommen eine Immobilienagentur und ein Einrichtungskonzern auf. Nach Stadtangaben befinden sich mit Stand vom Dienstag rund 3300 ukrainische Geflüchtete in 31 Notunterkünften im Düsseldorfer Stadtgebiet.


Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema