Drogenhändler-Razzia: Unbeteiligter Nachbar leicht verletzt Wegen des Verdachts des Drogenhandels haben Polizisten unter Beteiligung von Spezialeinheiten am Dienstagmorgen fünf Wohnungen in Köln, Leverkusen, Langenfeld und Leichlingen durchsucht. Dabei seien Datenträger, geringe Mengen Marihuana und Geld sichergestellt worden, teilte die Polizei Köln mit. Durch fehlerhafte Informationen im Vorfeld der Polizeiaktion seien Spezialkräfte auch in eine falsche Wohnung eingedrungen. Bei diesem Zugriff im Kölner Stadtteil Mülheim sei ein 61-jähriger unbeteiligter Nachbar eines gesuchten Mannes leicht verletzt worden. Die Polizei erklärte, dass der Fehler nicht auf die Einsatzkräfte vor Ort zurückgehe. Der unbeteiligte Nachbar wohne auf derselben Etage wie ein 34-jähriger Gesuchter, der scharfe Schusswaffen besitzen soll. Dessen Wohnung sei dann durchsucht worden. Der 34-Jährige sei zu dem Zeitpunkt nicht zuhause gewesen. Festnahmen gab es bei dieser Razzia der Kölner Ermittlungsbehörden nach Polizeiangaben keine. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln gegen vier Tatverdächtige wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Marihuana in nicht geringer Menge. Die Ermittlungen gegen die Verdächtigen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren seien nach der Auswertung verschlüsselter Kommunikationsdaten, sogenannter Encrochat-Daten, ins Rollen gekommen, wie die Polizei erläuterte. Nahezu zeitgleich fand am Dienstagmorgen in einem getrennt geführten Verfahren von Staatsanwaltschaft und Polizei Düsseldorf eine Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler in zahlreichen Kommunen im Rheinland statt. Darunter befinden sich auch mehrere Städte, in denen es von den Kölner Ermittlungsbehörden an diesem Tag Durchsuchungen gab.
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Drogenhändler-Razzia: Unbeteiligter Nachbar leicht verletzt

© Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Wegen des Verdachts des Drogenhandels haben Polizisten unter Beteiligung von Spezialeinheiten am Dienstagmorgen fünf Wohnungen in Köln, Leverkusen, Langenfeld und Leichlingen durchsucht. Dabei seien Datenträger, geringe Mengen Marihuana und Geld sichergestellt worden, teilte die Polizei Köln mit. Durch fehlerhafte Informationen im Vorfeld der Polizeiaktion seien Spezialkräfte auch in eine falsche Wohnung eingedrungen. Bei diesem Zugriff im Kölner Stadtteil Mülheim sei ein 61-jähriger unbeteiligter Nachbar eines gesuchten Mannes leicht verletzt worden.

Die Polizei erklärte, dass der Fehler nicht auf die Einsatzkräfte vor Ort zurückgehe. Der unbeteiligte Nachbar wohne auf derselben Etage wie ein 34-jähriger Gesuchter, der scharfe Schusswaffen besitzen soll. Dessen Wohnung sei dann durchsucht worden. Der 34-Jährige sei zu dem Zeitpunkt nicht zuhause gewesen. Festnahmen gab es bei dieser Razzia der Kölner Ermittlungsbehörden nach Polizeiangaben keine.

Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln gegen vier Tatverdächtige wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Marihuana in nicht geringer Menge. Die Ermittlungen gegen die Verdächtigen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren seien nach der Auswertung verschlüsselter Kommunikationsdaten, sogenannter Encrochat-Daten, ins Rollen gekommen, wie die Polizei erläuterte.

Nahezu zeitgleich fand am Dienstagmorgen in einem getrennt geführten Verfahren von Staatsanwaltschaft und Polizei Düsseldorf eine Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler in zahlreichen Kommunen im Rheinland statt. Darunter befinden sich auch mehrere Städte, in denen es von den Kölner Ermittlungsbehörden an diesem Tag Durchsuchungen gab.


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