Bundesliga Carro: Verbleib von Seoane nicht mangels Alternativen Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hält nicht mangels Alternativen, sondern aus Überzeugung an Trainer Gerardo Seoane fest. Das versicherte Club-Chef Fernando Carro in einem Interview mit dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Es gibt einen Trainermarkt und es ist unsere grundsätzliche Pflicht, diesen zu kennen und Zugang zu haben», sagte Carro: «Aber wir halten an Gerardo Seoane fest, weil wir davon überzeugt sind, dass die Wende mit ihm gelingt. Und nicht, weil wir keine Alternative haben.» Der Schweizer habe in seinem ersten Jahr «bewiesen, dass er ein exzellenter Trainer und Leader ist». Und, so Carro: «Einzelne Resultate allein ändern erstmal nichts an der Qualität des Trainers.» Dennoch müsse Seoane, der mit seinem Team bisher sechs von zehn Pflichtspielen verloren hat, bald liefern. Noch wichtiger als die Übereinstimmungen in der Analyse am vergangenen Wochenende sei, «dass sich unsere gemeinsame Haltung und das Vertrauen in den kommenden Spielen in Ergebnissen niederschlägt», so Carro: «Wir brauchen in diesem Herbst möglichst frühe und deutliche Signale für eine Rückkehr zu Stabilität und Erfolg. Ohne Erfolge und Punkte geht es nicht.» Mildernd für die Beurteilung Carros lief wohl auch das Eingeständnis von Fehlern in der Kaderplanung im Sommer. «In der Nachbetrachtung muss man aber unabhängig davon eingestehen, dass ein bisschen frisches Blut dem Wettbewerb im Kader nicht geschadet hätte», sagte Carro. Man habe zwar Verträge von wichtigen Spielern wie Florian Wirtz, Moussa Diaby und Patrik Schick verlängert. «Uns ist es aber nicht gelungen, finanzielle Mittel durch Spielerverkäufe freizusetzen, um die Anzahl an Spielern zu verpflichten, die wir gerne geholt hätten.»
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Carro: Verbleib von Seoane nicht mangels Alternativen

© Marius Becker/dpa/Archivbild

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hält nicht mangels Alternativen, sondern aus Überzeugung an Trainer Gerardo Seoane fest. Das versicherte Club-Chef Fernando Carro in einem Interview mit dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Es gibt einen Trainermarkt und es ist unsere grundsätzliche Pflicht, diesen zu kennen und Zugang zu haben», sagte Carro: «Aber wir halten an Gerardo Seoane fest, weil wir davon überzeugt sind, dass die Wende mit ihm gelingt. Und nicht, weil wir keine Alternative haben.»

Der Schweizer habe in seinem ersten Jahr «bewiesen, dass er ein exzellenter Trainer und Leader ist». Und, so Carro: «Einzelne Resultate allein ändern erstmal nichts an der Qualität des Trainers.» Dennoch müsse Seoane, der mit seinem Team bisher sechs von zehn Pflichtspielen verloren hat, bald liefern. Noch wichtiger als die Übereinstimmungen in der Analyse am vergangenen Wochenende sei, «dass sich unsere gemeinsame Haltung und das Vertrauen in den kommenden Spielen in Ergebnissen niederschlägt», so Carro: «Wir brauchen in diesem Herbst möglichst frühe und deutliche Signale für eine Rückkehr zu Stabilität und Erfolg. Ohne Erfolge und Punkte geht es nicht.»

Mildernd für die Beurteilung Carros lief wohl auch das Eingeständnis von Fehlern in der Kaderplanung im Sommer. «In der Nachbetrachtung muss man aber unabhängig davon eingestehen, dass ein bisschen frisches Blut dem Wettbewerb im Kader nicht geschadet hätte», sagte Carro. Man habe zwar Verträge von wichtigen Spielern wie Florian Wirtz, Moussa Diaby und Patrik Schick verlängert. «Uns ist es aber nicht gelungen, finanzielle Mittel durch Spielerverkäufe freizusetzen, um die Anzahl an Spielern zu verpflichten, die wir gerne geholt hätten.»


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