Bonhof glaubt nicht an deutschen WM-Titel in Katar Ex-Weltmeister Rainer Bonhof glaubt derzeit nicht an einen deutschen Titelgewinn bei der Fußball-WM Ende des Jahres in Katar. «Ich bin noch nicht davon überzeugt», sagte der Weltmeister von 1974 im Interview der «Rheinischen Post» (Montag). «Ich halte viel von Hansi Flick, aber er muss es schaffen, dass aus der Mannschaft ein richtiges Team wird. Das war bei der WM 2018 nicht so, darum kam das frühe Aus.» Der heutige Vize-Präsident von Borussia Mönchengladbach, der an diesem Dienstag 70 Jahre alt wird, war in den 1990er Jahren Co-Trainer des Nationalteams unter Bundestrainer Berti Vogts. Zusammen mit seinem alten Freund aus gemeinsamen Spielerzeiten bei der Borussia gewann Bonhof 1996 den EM-Titel. Den deutschen Fußball sieht Bonhof auf einem guten Weg, wünscht sich von den jungen Spielern aber weniger Karrieredenken. «Wir haben viele gute Talente. Ich denke da nur an Florian Wirtz aus Leverkusen. Die jungen Spieler haben aber die Pflicht, auch etwas von dem, was in sie investiert wird, zurückzugeben. Das fehlt mir oft, sowohl in den Clubs als auch bei der Nationalmannschaft», sagte Bonhof.

Bonhof glaubt nicht an deutschen WM-Titel in Katar

© Federico Gambarini/dpa

Ex-Weltmeister Rainer Bonhof glaubt derzeit nicht an einen deutschen Titelgewinn bei der Fußball-WM Ende des Jahres in Katar. «Ich bin noch nicht davon überzeugt», sagte der Weltmeister von 1974 im Interview der «Rheinischen Post» (Montag). «Ich halte viel von Hansi Flick, aber er muss es schaffen, dass aus der Mannschaft ein richtiges Team wird. Das war bei der WM 2018 nicht so, darum kam das frühe Aus.»

Der heutige Vize-Präsident von Borussia Mönchengladbach, der an diesem Dienstag 70 Jahre alt wird, war in den 1990er Jahren Co-Trainer des Nationalteams unter Bundestrainer Berti Vogts. Zusammen mit seinem alten Freund aus gemeinsamen Spielerzeiten bei der Borussia gewann Bonhof 1996 den EM-Titel.

Den deutschen Fußball sieht Bonhof auf einem guten Weg, wünscht sich von den jungen Spielern aber weniger Karrieredenken. «Wir haben viele gute Talente. Ich denke da nur an Florian Wirtz aus Leverkusen. Die jungen Spieler haben aber die Pflicht, auch etwas von dem, was in sie investiert wird, zurückzugeben. Das fehlt mir oft, sowohl in den Clubs als auch bei der Nationalmannschaft», sagte Bonhof.


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