Acht Jahre Haft für Missbrauch der Stieftochter Wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung seiner Stieftochter hat das Bonner Landgericht am Mittwoch einen Angeklagten zu acht Jahren Haft verurteilt. Zudem muss er dem Mädchen 30.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Laut Urteil hatte der Fernfahrer die zur Tatzeit Neunjährige innerhalb eines Jahres in mindestens 13 Fällen sexuell missbraucht, davon in zehn Fällen schwer. Um sie gefügig zu machen, hatte er ihr unter anderem gedroht, ihren Hund zu vergiften oder ihr das Handy abzunehmen. Die Aussage des Mädchens vor Gericht sei absolut glaubwürdig gewesen, hieß es im Urteil: «Wir haben selten eine so klare, überzeugende Aussage einer Zeugin gehört. Sie hat die Geschichte so erzählt, wie sie passiert ist.» Der 38 Jahre alte Angeklagte hatte die Vorwürfe bis zum Schluss bestritten. Im September 2021 hatte das Mädchen nach dem letzten Vergewaltigungsversuch Schutz bei der schlafenden Mutter gesucht und sich ihr offenbart. Daraufhin hatte die 38-Jährige ihren Ehemann, mit dem sie noch eine gemeinsame Tochter hat, angezeigt.
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Acht Jahre Haft für Missbrauch der Stieftochter

© Thomas Frey/dpa/Symbolbild

Wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung seiner Stieftochter hat das Bonner Landgericht am Mittwoch einen Angeklagten zu acht Jahren Haft verurteilt. Zudem muss er dem Mädchen 30.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Laut Urteil hatte der Fernfahrer die zur Tatzeit Neunjährige innerhalb eines Jahres in mindestens 13 Fällen sexuell missbraucht, davon in zehn Fällen schwer.

Um sie gefügig zu machen, hatte er ihr unter anderem gedroht, ihren Hund zu vergiften oder ihr das Handy abzunehmen. Die Aussage des Mädchens vor Gericht sei absolut glaubwürdig gewesen, hieß es im Urteil: «Wir haben selten eine so klare, überzeugende Aussage einer Zeugin gehört. Sie hat die Geschichte so erzählt, wie sie passiert ist.» Der 38 Jahre alte Angeklagte hatte die Vorwürfe bis zum Schluss bestritten.

Im September 2021 hatte das Mädchen nach dem letzten Vergewaltigungsversuch Schutz bei der schlafenden Mutter gesucht und sich ihr offenbart. Daraufhin hatte die 38-Jährige ihren Ehemann, mit dem sie noch eine gemeinsame Tochter hat, angezeigt.


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