2021: Weniger Wohnungen in NRW öffentlich gefördert In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der für die öffentliche Förderung bewilligten Wohneinheiten im Flutkatastrophen-Jahr 2021 stark gesunken. Mit rund 957 Millionen Euro seien 7319 Wohneinheiten öffentlich gefördert worden, sagte Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf. Im Jahr 2020 waren es noch rund 8600 Wohneinheiten. Scharrenbach verwies allerdings darauf, dass die Förderung von weiteren rund 1630 Wohneinheiten mit 142 Millionen Euro noch nicht abgeschlossen werden konnte. Diese Projekte sollen im laufenden Jahr realisiert werden. Die Zahl der in die öffentliche Förderung aufgenommenen Wohneinheiten bezeichnete Scharrenbach als «deutlich zu wenig». 2021 sei mit Corona und Flut allerdings ein echtes «Katastrophenjahr« für NRW gewesen. So fehlten Planerkapazitäten, weil Architekten und Ingenieure wegen der Flut besonders gefragt gewesen seien. Baugenehmigungen seien nicht rechtzeitig ausgestellt worden und es gebe auch bei der Besetzung der zuständigen Behörden in den Kommunen Probleme. Insgesamt gab es mit Stand 2020 in NRW gut 515.000 öffentlich geförderte Wohnungen, davon waren 452.000 Mietwohnungen. Der Rückgang bei den preisgebundenen Mietwohnungen habe sich in den vergangenen Jahren abgeschwächt, sagte Scharrenbach. Während der Bestand zwischen 2005 und 2015 jedes Jahr im Schnitt um rund 3,8 Prozent gesunken sei, habe der Rückgang von 2018 auf 2019 nahezu gebremst werden können und 2020 noch bei rund einem Prozent gelegen. In Köln und Düsseldorf seien die Bestände an preisgebundenen Mietwohnungen 2020 sogar leicht gewachsen.

2021: Weniger Wohnungen in NRW öffentlich gefördert

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der für die öffentliche Förderung bewilligten Wohneinheiten im Flutkatastrophen-Jahr 2021 stark gesunken. Mit rund 957 Millionen Euro seien 7319 Wohneinheiten öffentlich gefördert worden, sagte Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf. Im Jahr 2020 waren es noch rund 8600 Wohneinheiten. Scharrenbach verwies allerdings darauf, dass die Förderung von weiteren rund 1630 Wohneinheiten mit 142 Millionen Euro noch nicht abgeschlossen werden konnte. Diese Projekte sollen im laufenden Jahr realisiert werden.

Die Zahl der in die öffentliche Förderung aufgenommenen Wohneinheiten bezeichnete Scharrenbach als «deutlich zu wenig». 2021 sei mit Corona und Flut allerdings ein echtes «Katastrophenjahr« für NRW gewesen. So fehlten Planerkapazitäten, weil Architekten und Ingenieure wegen der Flut besonders gefragt gewesen seien. Baugenehmigungen seien nicht rechtzeitig ausgestellt worden und es gebe auch bei der Besetzung der zuständigen Behörden in den Kommunen Probleme.

Insgesamt gab es mit Stand 2020 in NRW gut 515.000 öffentlich geförderte Wohnungen, davon waren 452.000 Mietwohnungen. Der Rückgang bei den preisgebundenen Mietwohnungen habe sich in den vergangenen Jahren abgeschwächt, sagte Scharrenbach. Während der Bestand zwischen 2005 und 2015 jedes Jahr im Schnitt um rund 3,8 Prozent gesunken sei, habe der Rückgang von 2018 auf 2019 nahezu gebremst werden können und 2020 noch bei rund einem Prozent gelegen. In Köln und Düsseldorf seien die Bestände an preisgebundenen Mietwohnungen 2020 sogar leicht gewachsen.

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