Polizei Vier Tage Sonderurlaub für Kinderpornographie-Ermittler Kinderpornographie-Ermittler in Niedersachsen sollen künftig vier Tage Sonderurlaub pro Jahr bekommen. Darauf einigten sich Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Freitag. «Die Polizistinnen und Polizisten, die im Rahmen ihrer Ermittlungen gegen sexuellen Kindesmissbrauch Bild- und Videomaterial sichten und auswerten müssen, haben meinen größten Respekt. Ich freue mich, dass wir einen gemeinsamen Weg gefunden haben, der über eine Anerkennung hinaus die besondere Belastung vielleicht etwas lindern kann», sagte Hilbers. Man gehe davon aus, dass das Kabinett diesem Plan kurzfristig zustimme. Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die Regelung ein Schritt in die richtige Richtung. «Die regelmäßige Auseinandersetzung mit diesem Material ist unvorstellbar belastend und eigentlich durch nichts zu kompensieren», sagte GdP-Landeschef Kevin Komolka. Ermittlungen in dem Bereich verhinderten viel Unheil und ermöglichten eine Verfolgung der Täter. Durch den zusätzlichen Urlaub werde den Mitarbeitern gezeigt, dass ihre Leistungen anerkannt würden. «Es ist gut, dass die diversen Gespräche auf allen Ebenen nun endlich erfolgreich waren», erklärte Komolka.
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Vier Tage Sonderurlaub für Kinderpornographie-Ermittler

© Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Kinderpornographie-Ermittler in Niedersachsen sollen künftig vier Tage Sonderurlaub pro Jahr bekommen. Darauf einigten sich Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Freitag. «Die Polizistinnen und Polizisten, die im Rahmen ihrer Ermittlungen gegen sexuellen Kindesmissbrauch Bild- und Videomaterial sichten und auswerten müssen, haben meinen größten Respekt. Ich freue mich, dass wir einen gemeinsamen Weg gefunden haben, der über eine Anerkennung hinaus die besondere Belastung vielleicht etwas lindern kann», sagte Hilbers. Man gehe davon aus, dass das Kabinett diesem Plan kurzfristig zustimme.

Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die Regelung ein Schritt in die richtige Richtung. «Die regelmäßige Auseinandersetzung mit diesem Material ist unvorstellbar belastend und eigentlich durch nichts zu kompensieren», sagte GdP-Landeschef Kevin Komolka. Ermittlungen in dem Bereich verhinderten viel Unheil und ermöglichten eine Verfolgung der Täter. Durch den zusätzlichen Urlaub werde den Mitarbeitern gezeigt, dass ihre Leistungen anerkannt würden. «Es ist gut, dass die diversen Gespräche auf allen Ebenen nun endlich erfolgreich waren», erklärte Komolka.


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