Umweltforschung Unesco-Pilotprojekt beleuchtet Artenvielfalt im Wattenmeer Neue Einblicke in die biologische Vielfalt des Wattenmeers wollen Wissenschaftler mit einem Unesco-Welterbe-Projekt gewinnen. Die Wattenmeerküste ist die erste von 25 marinen Welterbestätten weltweit, an denen für das Pilotprojekt sogenannte Umwelt-DNA-Proben aus dem Wasser entnommen werden. Wie das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) in Wilhelmshaven am Freitag mitteilte, werden bis Montag (26. September) an fünf Orten in Norddeutschland, Dänemark und den Niederlanden Proben gesammelt - und zwar von Kindern und Jugendlichen. Unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und den jeweiligen Nationalparks sollen sie so ein besseres Verständnis für den Schutz der Unesco-Welterbestätten bekommen. Ausgewertet werden die Proben erst im Frühjahr 2023, wenn weltweit alle Daten erhoben wurden, erklärte eine CWSS-Sprecherin. «Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und hoffen, eDNA-Spuren von seltenen Fischen wie Haien und Rochen oder sogar von ehemaligen Bewohnern des Wattenmeeres zu finden», sagte dazu der Exekutivsekretär des CWSS, Bernard Baerends. Bei Umwelt-DNA-Proben wird ein Liter Wasser auf genetisches Material aus Abfall, Schleim oder Zellen von Meerestieren geprüft. Nach Angaben des CWSS handelt es sich um eine besonders kostengünstige und ethisch vertretbare Art der Probenentnahme, weil die Organismen dafür nicht aus ihrer Umgebung geholt werden müssen. Die Methode wurde zuvor bereits angewandt, soll jedoch nun im Rahmen des Pilotprojekts die Bedeutung der maritimen Welterbestätten für den Schutz der biologischen Vielfalt nochmal besonders beleuchten.
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Umweltforschung

Unesco-Pilotprojekt beleuchtet Artenvielfalt im Wattenmeer

© Marcus Brandt/dpa-POOL/dpa/Archiv

Neue Einblicke in die biologische Vielfalt des Wattenmeers wollen Wissenschaftler mit einem Unesco-Welterbe-Projekt gewinnen. Die Wattenmeerküste ist die erste von 25 marinen Welterbestätten weltweit, an denen für das Pilotprojekt sogenannte Umwelt-DNA-Proben aus dem Wasser entnommen werden.

Wie das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) in Wilhelmshaven am Freitag mitteilte, werden bis Montag (26. September) an fünf Orten in Norddeutschland, Dänemark und den Niederlanden Proben gesammelt - und zwar von Kindern und Jugendlichen. Unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und den jeweiligen Nationalparks sollen sie so ein besseres Verständnis für den Schutz der Unesco-Welterbestätten bekommen.

Ausgewertet werden die Proben erst im Frühjahr 2023, wenn weltweit alle Daten erhoben wurden, erklärte eine CWSS-Sprecherin. «Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und hoffen, eDNA-Spuren von seltenen Fischen wie Haien und Rochen oder sogar von ehemaligen Bewohnern des Wattenmeeres zu finden», sagte dazu der Exekutivsekretär des CWSS, Bernard Baerends.

Bei Umwelt-DNA-Proben wird ein Liter Wasser auf genetisches Material aus Abfall, Schleim oder Zellen von Meerestieren geprüft. Nach Angaben des CWSS handelt es sich um eine besonders kostengünstige und ethisch vertretbare Art der Probenentnahme, weil die Organismen dafür nicht aus ihrer Umgebung geholt werden müssen. Die Methode wurde zuvor bereits angewandt, soll jedoch nun im Rahmen des Pilotprojekts die Bedeutung der maritimen Welterbestätten für den Schutz der biologischen Vielfalt nochmal besonders beleuchten.


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