Umweltministerium prüft Schafsrisse im Landkreis Osnabrück Nach einem mutmaßlichen Wolfs-Überfall auf eine Schafherde im Landkreis Osnabrück hat Umweltminister Olaf Lies (SPD) seine Forderung nach einem Bestandsmanagement erneuert. 16 Tiere seien bei den Rissen getötet worden, mindestens sechs Lämmer würden noch vermisst, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Zähle man die ungeborenen Lämmer mit, seien mindestens 25 Tiere den Rissen zum Opfer gefallen. Das sei einer der bislang größten Vorfälle in Niedersachsen, sagte Lies. Das Land prüfe nun die Umstände der Risse. Unter Umständen sei eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss von Wölfen möglich und notwendig. «Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass uns noch immer das geeignete rechtliche Instrumentarium fehlt», sagte Lies. Die Ampel-Koalition habe Regelungen für ein regionales Bestandsmanagement in Aussicht gestellt. «Ich fordere dringend die bundesrechtliche Umsetzung», sagte Lies. Sonst drohe die Stimmung in den besonders betroffenen Regionen vollends zu kippen. Die Risse der Schafe seien eine hohe emotionale Belastung für die betroffenen Weidetierhalter und die Menschen in der Region, was er sehr ernst nehme, sagte Lies.

Umweltministerium prüft Schafsrisse im Landkreis Osnabrück

© Torsten Beuster/-/dpa/Symbolbild

Nach einem mutmaßlichen Wolfs-Überfall auf eine Schafherde im Landkreis Osnabrück hat Umweltminister Olaf Lies (SPD) seine Forderung nach einem Bestandsmanagement erneuert. 16 Tiere seien bei den Rissen getötet worden, mindestens sechs Lämmer würden noch vermisst, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Zähle man die ungeborenen Lämmer mit, seien mindestens 25 Tiere den Rissen zum Opfer gefallen. Das sei einer der bislang größten Vorfälle in Niedersachsen, sagte Lies.

Das Land prüfe nun die Umstände der Risse. Unter Umständen sei eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss von Wölfen möglich und notwendig. «Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass uns noch immer das geeignete rechtliche Instrumentarium fehlt», sagte Lies. Die Ampel-Koalition habe Regelungen für ein regionales Bestandsmanagement in Aussicht gestellt. «Ich fordere dringend die bundesrechtliche Umsetzung», sagte Lies. Sonst drohe die Stimmung in den besonders betroffenen Regionen vollends zu kippen.

Die Risse der Schafe seien eine hohe emotionale Belastung für die betroffenen Weidetierhalter und die Menschen in der Region, was er sehr ernst nehme, sagte Lies.

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