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Verwaltungsgericht Göttingen Übergriffiger Fahrlehrer: Lizenzentzug war rechtens Weil er gegenüber Fahrschülerinnen sexuell übergriffig wurde, durfte die Stadt Göttingen einem Fahrlehrer seine Berufserlaubnis entziehen. Das urteilte das Verwaltungsgericht Göttingen Anfang Juni, wie es am Mittwoch mitteilte. Die Stadt hatte dem Mann wegen mehrerer Vorwürfe die Lizenz im Jahr 2019 entzogen. Innerhalb eines Monats kann der Fahrlehrer Berufung gegen das nun zugestellte Urteil einlegen. Der Mann hatte gegen den Entzug seiner Lizenz geklagt. Er bestreitet die Vorwürfe, zudem seien die Gerichtsverfahren gegen ihn wegen sexueller Übergriffe eingestellt worden, argumentierte er laut der Gerichtsmitteilung. Dieser Auslegung folgte das Gericht nicht, nachdem unter anderem die ehemaligen Klägerinnen nochmals vernommen wurden. Der Fahrlehrer sei in der Vergangenheit sexuell übergriffig gewesen, urteilte das Gericht. Aus den Schilderungen der ehemaligen Fahrschülerinnen ergebe sich ein in sich stimmiges Bild eines für den Mann offenbar typischen Verhaltensmusters, hieß es. Erst im Januar hatte das Amtsgericht Göttingen einen Fahrlehrer wegen sexueller Belästigung von Fahrschülerinnen zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Zudem entzog der Landkreis Göttingen dem 57-jährigen Mann die Erlaubnis, als Fahrlehrer arbeiten zu dürfen. Zudem musste er 4000 Euro an das Göttinger Frauenhaus zahlen.
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Verwaltungsgericht Göttingen

Übergriffiger Fahrlehrer: Lizenzentzug war rechtens

© Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Weil er gegenüber Fahrschülerinnen sexuell übergriffig wurde, durfte die Stadt Göttingen einem Fahrlehrer seine Berufserlaubnis entziehen. Das urteilte das Verwaltungsgericht Göttingen Anfang Juni, wie es am Mittwoch mitteilte. Die Stadt hatte dem Mann wegen mehrerer Vorwürfe die Lizenz im Jahr 2019 entzogen. Innerhalb eines Monats kann der Fahrlehrer Berufung gegen das nun zugestellte Urteil einlegen.

Der Mann hatte gegen den Entzug seiner Lizenz geklagt. Er bestreitet die Vorwürfe, zudem seien die Gerichtsverfahren gegen ihn wegen sexueller Übergriffe eingestellt worden, argumentierte er laut der Gerichtsmitteilung. Dieser Auslegung folgte das Gericht nicht, nachdem unter anderem die ehemaligen Klägerinnen nochmals vernommen wurden. Der Fahrlehrer sei in der Vergangenheit sexuell übergriffig gewesen, urteilte das Gericht. Aus den Schilderungen der ehemaligen Fahrschülerinnen ergebe sich ein in sich stimmiges Bild eines für den Mann offenbar typischen Verhaltensmusters, hieß es.

Erst im Januar hatte das Amtsgericht Göttingen einen Fahrlehrer wegen sexueller Belästigung von Fahrschülerinnen zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Zudem entzog der Landkreis Göttingen dem 57-jährigen Mann die Erlaubnis, als Fahrlehrer arbeiten zu dürfen. Zudem musste er 4000 Euro an das Göttinger Frauenhaus zahlen.

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