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Energiekrise Stadt Achim will Straßenbeleuchtung nachts abschalten Die Stadt Achim will angesichts der Unsicherheiten bei der Energieversorgung künftig die Straßenbeleuchtung nachts ausschalten. Damit folge Achim dem Beispiel anderer Städte, teilte die Kommune im Landkreis Verden am Freitag mit. Das hätten die Ratsfraktionen und die Stadtverwaltung gemeinsam entschieden. Damit sollen nahezu sämtliche Straßenleuchten der Stadt sonntags bis freitags in der Zeit von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr ausgeschaltet werden. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag erfolge die Abschaltung ab 1.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Damit könne in diesem Segment eine Einsparung von etwa 46 Prozent erreicht werden. Auf ein ganzes Jahr gerechnet sinke die Zahl der Betriebsstunden um über 2000 Stunden, die Energieersparnis belaufe sich auf rund 317.000 Kilowattstunden und damit auf 66 Tonnen Kohlendioxid, teilte die Stadt mit. «Uns, der Politik und der Verwaltung, ist auch klar, dass die Entscheidung zur Abschaltung kontrovers gesehen werden kann. Aber sie ist in bester Absicht getroffen und leistet in dieser Form einen größtmöglichen Beitrag», sagte Bürgermeister Rainer Ditzfeld. Beleuchtet bleiben demnach im öffentlichen Raum aber weiterhin alle Fußgängerüberwege und auch ein Tunnel am Bahnhof. Aus haftungsrechtlichen Gründen müssten die Masten der Straßenlampen vor der Abschaltung mit reflektierenden Banderolen beklebt werden. Ein rot-weißer Laternenring signalisiere, dass die jeweilige Laterne in der Nacht abgeschaltet werde.
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Energiekrise

Stadt Achim will Straßenbeleuchtung nachts abschalten

© Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Die Stadt Achim will angesichts der Unsicherheiten bei der Energieversorgung künftig die Straßenbeleuchtung nachts ausschalten. Damit folge Achim dem Beispiel anderer Städte, teilte die Kommune im Landkreis Verden am Freitag mit. Das hätten die Ratsfraktionen und die Stadtverwaltung gemeinsam entschieden. Damit sollen nahezu sämtliche Straßenleuchten der Stadt sonntags bis freitags in der Zeit von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr ausgeschaltet werden. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag erfolge die Abschaltung ab 1.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Damit könne in diesem Segment eine Einsparung von etwa 46 Prozent erreicht werden.

Auf ein ganzes Jahr gerechnet sinke die Zahl der Betriebsstunden um über 2000 Stunden, die Energieersparnis belaufe sich auf rund 317.000 Kilowattstunden und damit auf 66 Tonnen Kohlendioxid, teilte die Stadt mit. «Uns, der Politik und der Verwaltung, ist auch klar, dass die Entscheidung zur Abschaltung kontrovers gesehen werden kann. Aber sie ist in bester Absicht getroffen und leistet in dieser Form einen größtmöglichen Beitrag», sagte Bürgermeister Rainer Ditzfeld. Beleuchtet bleiben demnach im öffentlichen Raum aber weiterhin alle Fußgängerüberwege und auch ein Tunnel am Bahnhof.

Aus haftungsrechtlichen Gründen müssten die Masten der Straßenlampen vor der Abschaltung mit reflektierenden Banderolen beklebt werden. Ein rot-weißer Laternenring signalisiere, dass die jeweilige Laterne in der Nacht abgeschaltet werde.

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