Covid-19 Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen deutlich gesunken Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich erneut spürbar abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 451,0 - nach 674,9 am Freitag vor einer Woche und 475,4 am Vortag. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen. Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Freitag mit 11,4 nach 11,7 am Vortag und 13,2 in der Vorwoche an. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,4 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 4,6 Prozent. Landesweit wurden am Freitag 5699 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, 24 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 695,3, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Cloppenburg mit 291,4. Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 451,1 und damit klar niedriger als vor einer Woche (632,7). 374 neue Fälle und ein weiterer Todesfall wurden dort gemeldet.
Covid-19

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen deutlich gesunken

© Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich erneut spürbar abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 451,0 - nach 674,9 am Freitag vor einer Woche und 475,4 am Vortag. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Freitag mit 11,4 nach 11,7 am Vortag und 13,2 in der Vorwoche an. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,4 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 4,6 Prozent. Landesweit wurden am Freitag 5699 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, 24 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 695,3, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Cloppenburg mit 291,4.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 451,1 und damit klar niedriger als vor einer Woche (632,7). 374 neue Fälle und ein weiterer Todesfall wurden dort gemeldet.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema