Rettungseinsatz Seenotretter helfen drei Fischkuttern in der Nordsee Die Seenotretter sind am Dienstag drei Fischkuttern in der Nordsee zur Hilfe gekommen. Innerhalb weniger Stunden seien die Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Elbmündung sowie vor der Dithmarscher Küste und unmittelbar vor Büsum im Einsatz gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Organisation. Demnach habe die Besatzung des Seenotrettungskreuzers «Herman Marwede» während einer Kontrollfahrt bemerkt, wie die «Ora et labora» am Rande des Fahrwassers in der Elbmündung trieb. Dem unter niederländischer Flagge fahrendem Kutter sei offenbar rund 28 Kilometer vor Cuxhaven etwas in den Propeller geraten. Der Havarist sei bereits «gefährlichen Sänden nahegekommen, als die «Herman Marwede» ihn auf den Haken nahm und sicherte.» Zudem habe es starken Wind und Regen gegeben. Das Schiff wurde nach Cuxhaven geschleppt. Dort wurde der Kutter wegen des starken Stroms mit Hilfe von zwei Schleppern durch die Hafeneinfahrt geführt. Zuvor waren die Seenotretter vor Büsum zwei Fischkuttern zur Hilfe gekommen. Am Dienstagmorgen hatte bei dem Schiff «Fortuna» die Maschine versagt, hieß es. «Der Seenotrettungskreuzer «Theodor Storm» brachte die «Fortuna» sicher zurück in den Hafen.» Dienstagvormittag geriet zudem in Sommerkoog-Steertloch vor der Dithmarscher Küste ein weiterer Kutter in Not. Die «Wiking» hatte demnach ebenfalls Probleme mit dem Propeller und meldete sich bei den Seenotrettern. Die «Theodor Storm» brachte den Kutter in den Büsumer Hafen. Jährlich werden die Seenotretter zu mehr als 2000 Einsätzen mit etwa 3500 betroffenen Menschen gerufen. Einzig im Corona-Jahr 2020 habe es wegen der Einschränkungen einen leichten Rückgang gegeben. Im vergangenen Jahr gab es laut DGzRS 2023 Einsätze mit 3505 betroffenen Menschen.
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Rettungseinsatz

Seenotretter helfen drei Fischkuttern in der Nordsee

Die Seenotretter sind am Dienstag drei Fischkuttern in der Nordsee zur Hilfe gekommen. Innerhalb weniger Stunden seien die Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Elbmündung sowie vor der Dithmarscher Küste und unmittelbar vor Büsum im Einsatz gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Organisation.

Demnach habe die Besatzung des Seenotrettungskreuzers «Herman Marwede» während einer Kontrollfahrt bemerkt, wie die «Ora et labora» am Rande des Fahrwassers in der Elbmündung trieb. Dem unter niederländischer Flagge fahrendem Kutter sei offenbar rund 28 Kilometer vor Cuxhaven etwas in den Propeller geraten. Der Havarist sei bereits «gefährlichen Sänden nahegekommen, als die «Herman Marwede» ihn auf den Haken nahm und sicherte.» Zudem habe es starken Wind und Regen gegeben. Das Schiff wurde nach Cuxhaven geschleppt. Dort wurde der Kutter wegen des starken Stroms mit Hilfe von zwei Schleppern durch die Hafeneinfahrt geführt.

Zuvor waren die Seenotretter vor Büsum zwei Fischkuttern zur Hilfe gekommen. Am Dienstagmorgen hatte bei dem Schiff «Fortuna» die Maschine versagt, hieß es. «Der Seenotrettungskreuzer «Theodor Storm» brachte die «Fortuna» sicher zurück in den Hafen.»

Dienstagvormittag geriet zudem in Sommerkoog-Steertloch vor der Dithmarscher Küste ein weiterer Kutter in Not. Die «Wiking» hatte demnach ebenfalls Probleme mit dem Propeller und meldete sich bei den Seenotrettern. Die «Theodor Storm» brachte den Kutter in den Büsumer Hafen.

Jährlich werden die Seenotretter zu mehr als 2000 Einsätzen mit etwa 3500 betroffenen Menschen gerufen. Einzig im Corona-Jahr 2020 habe es wegen der Einschränkungen einen leichten Rückgang gegeben. Im vergangenen Jahr gab es laut DGzRS 2023 Einsätze mit 3505 betroffenen Menschen.

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