Osnabrück Protestcamp gegen A33-Ausbau - Zwei Aktivisten festgenommen Zwei Aktivisten eines Protestcamps in einem Wald bei Bramsche (Landkreis Osnabrück) sind von der Polizei festgenommen worden. Sie hatten am Mittwoch versucht, auf eine im Einsatz befindliche Holzernte-Maschine zu klettern, um diese an der Arbeit zu behindern, wie die Polizei mitteilte. Einer der beiden Aktivisten sei an der Maschine abgerutscht und dabei verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus. Die andere Person habe erheblichen Widerstand bei der Festnahme geleistet. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Identität der beiden stehe noch nicht fest. Seit Juli haben Aktivisten ein Protestcamp in dem Wald eingerichtet, um gegen den geplanten Lückenschluss der Autobahn 33 an die Autobahn 1 zu demonstrieren. Am Mittwoch sollten Waldarbeiten in der Nähe des Camps vorgenommen werden, die nach Angaben der Polizei nichts mit dem Autobahnausbau zu tun hatten. Vielmehr habe es sich um Forstarbeiten aufgrund von Sturm- und Borkenkäferschäden gehandelt. Dies sei den Protestierenden mitgeteilt worden. Die Arbeiten des Holzvollernters sei von Polizeikräften begleitet worden. Sie sollten am Mittwoch fortgesetzt und abgeschlossen werden.
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Protestcamp gegen A33-Ausbau - Zwei Aktivisten festgenommen

Ein Streifenwagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht. © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Zwei Aktivisten eines Protestcamps in einem Wald bei Bramsche (Landkreis Osnabrück) sind von der Polizei festgenommen worden. Sie hatten am Mittwoch versucht, auf eine im Einsatz befindliche Holzernte-Maschine zu klettern, um diese an der Arbeit zu behindern, wie die Polizei mitteilte. Einer der beiden Aktivisten sei an der Maschine abgerutscht und dabei verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus. Die andere Person habe erheblichen Widerstand bei der Festnahme geleistet. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Identität der beiden stehe noch nicht fest.

Seit Juli haben Aktivisten ein Protestcamp in dem Wald eingerichtet, um gegen den geplanten Lückenschluss der Autobahn 33 an die Autobahn 1 zu demonstrieren. Am Mittwoch sollten Waldarbeiten in der Nähe des Camps vorgenommen werden, die nach Angaben der Polizei nichts mit dem Autobahnausbau zu tun hatten. Vielmehr habe es sich um Forstarbeiten aufgrund von Sturm- und Borkenkäferschäden gehandelt. Dies sei den Protestierenden mitgeteilt worden. Die Arbeiten des Holzvollernters sei von Polizeikräften begleitet worden. Sie sollten am Mittwoch fortgesetzt und abgeschlossen werden.


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