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Innenministerium Pistorius: Brand- und Katastrophenschutz braucht mehr Geld Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius geht davon aus, dass der Brand- und Katastrophenschutz im Land künftig deutlich mehr Geld braucht. «Ich halte zukünftig - zusätzlich zu den bereits bestehenden Ansätzen - weitere Mittel in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro im Haushalt des Innenministeriums für notwendig», sagte der SPD-Politiker am Freitag in Celle bei einem Besuch des Landesamts für Brand- und Katastrophenschutz. «Außerdem brauchen wir schlichtweg mehr Personal - auch das wird viel Geld kosten», sagte er. Pistorius übergab dem Katastrophenschutz 18 neue Einsatzfahrzeuge im Wert von 2,8 Millionen Euro. Die Fahrzeuge sind den Angaben zufolge Teil der Notfallvorbereitung auf einen möglichen nuklearen Unglücksfall. In Gefahrenregionen sollten die Fahrzeuge vor allem zum Transport von Material für Notfallstationen dienen. Diese Notfallstationen seien im Rahmen eines bundesweit abgestimmten Konzepts ein Anlaufpunkt der Bevölkerung bei einem kerntechnischen Unfall. Pistorius bedankte sich bei niedersächsischen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz bei Waldbränden etwa in Sachsen oder auf dem Brocken im Harz. Im Katastrophenfall und bei Löscharbeiten in Deutschland und im Ausland benötigten Feuerwehren und Hilfsorganisationen «robustes und modernes Gerät», sagte der Minister. «Wir werden auch weiterhin alles dafür tun, um die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen weiter auszubauen.»
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Pistorius: Brand- und Katastrophenschutz braucht mehr Geld

© Michael Matthey/dpa/Archivbild

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius geht davon aus, dass der Brand- und Katastrophenschutz im Land künftig deutlich mehr Geld braucht. «Ich halte zukünftig - zusätzlich zu den bereits bestehenden Ansätzen - weitere Mittel in Höhe von mindestens 20 Millionen Euro im Haushalt des Innenministeriums für notwendig», sagte der SPD-Politiker am Freitag in Celle bei einem Besuch des Landesamts für Brand- und Katastrophenschutz. «Außerdem brauchen wir schlichtweg mehr Personal - auch das wird viel Geld kosten», sagte er. Pistorius übergab dem Katastrophenschutz 18 neue Einsatzfahrzeuge im Wert von 2,8 Millionen Euro.

Die Fahrzeuge sind den Angaben zufolge Teil der Notfallvorbereitung auf einen möglichen nuklearen Unglücksfall. In Gefahrenregionen sollten die Fahrzeuge vor allem zum Transport von Material für Notfallstationen dienen. Diese Notfallstationen seien im Rahmen eines bundesweit abgestimmten Konzepts ein Anlaufpunkt der Bevölkerung bei einem kerntechnischen Unfall.

Pistorius bedankte sich bei niedersächsischen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz bei Waldbränden etwa in Sachsen oder auf dem Brocken im Harz. Im Katastrophenfall und bei Löscharbeiten in Deutschland und im Ausland benötigten Feuerwehren und Hilfsorganisationen «robustes und modernes Gerät», sagte der Minister. «Wir werden auch weiterhin alles dafür tun, um die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen weiter auszubauen.»

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