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Telekommunikation Niedersachsen zu knapp 98 Prozent mit 4G/LTE-Netz abgedeckt Das Schließen von Funklöchern in Niedersachsen macht Fortschritte, noch ist ein Teil der Landesfläche aber immer noch nicht mit dem 4G-Netz abgedeckt. Bei einem Treffen des Beirats der Bundesnetzagentur wurde am Montag deutlich, dass das Ziel, zum Jahresende in ganz Deutschland 500 solcher «weißen Flecken» zu entfernen, wohl verfehlt wird. Laut Landes-Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), der mit in dem Gremium sitzt, ist im Nordwesten inzwischen allerdings überwiegend der LTE-Standard verfügbar. Sein Ressort bekräftigte Zahlen aus dem Spätsommer, denen zufolge dies für 97,7 Prozent der Fläche der Fall ist. In den übrigen Gebieten soll mittlerweile zumindest drahtloses Telefonieren häufiger möglich sein, wie auch der Norddeutsche Rundfunk berichtete. Schwächen in der Mobilfunkversorgung vor allem bei höherem Datendurchsatz gibt es weiter in dünner besiedelten Regionen wie dem Wendland. Zuständig für den Ausbau sind die Netzbetreiber. Laut einer Auflage aus der Frequenzauktion von 2019 müssen die Telekom, Vodafone und Telefónica bis zum Jahresende in insgesamt 500 Gebieten einen Download von 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen. Jede Firma soll ein Drittel übernehmen, also 167, und den anderen Zugang verschaffen. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte zuletzt den Druck erhöht und gesagt, es könne zwar vielfältige Gründe geben. Aber: «Da wo Netzbetreiber in der Verantwortung stehen, sollte aus unserer Sicht auch von rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden, selbstverschuldete Verzögerungen zu sanktionieren.»
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Niedersachsen zu knapp 98 Prozent mit 4G/LTE-Netz abgedeckt

Ein Mobilfunkmast steht vor blauem Himmel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Das Schließen von Funklöchern in Niedersachsen macht Fortschritte, noch ist ein Teil der Landesfläche aber immer noch nicht mit dem 4G-Netz abgedeckt. Bei einem Treffen des Beirats der Bundesnetzagentur wurde am Montag deutlich, dass das Ziel, zum Jahresende in ganz Deutschland 500 solcher «weißen Flecken» zu entfernen, wohl verfehlt wird. Laut Landes-Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), der mit in dem Gremium sitzt, ist im Nordwesten inzwischen allerdings überwiegend der LTE-Standard verfügbar. Sein Ressort bekräftigte Zahlen aus dem Spätsommer, denen zufolge dies für 97,7 Prozent der Fläche der Fall ist. In den übrigen Gebieten soll mittlerweile zumindest drahtloses Telefonieren häufiger möglich sein, wie auch der Norddeutsche Rundfunk berichtete.

Schwächen in der Mobilfunkversorgung vor allem bei höherem Datendurchsatz gibt es weiter in dünner besiedelten Regionen wie dem Wendland. Zuständig für den Ausbau sind die Netzbetreiber. Laut einer Auflage aus der Frequenzauktion von 2019 müssen die Telekom, Vodafone und Telefónica bis zum Jahresende in insgesamt 500 Gebieten einen Download von 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen. Jede Firma soll ein Drittel übernehmen, also 167, und den anderen Zugang verschaffen.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte zuletzt den Druck erhöht und gesagt, es könne zwar vielfältige Gründe geben. Aber: «Da wo Netzbetreiber in der Verantwortung stehen, sollte aus unserer Sicht auch von rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden, selbstverschuldete Verzögerungen zu sanktionieren.»


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