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Getreideanbau Niedersachsen fordert Lockerungen bei Umweltauflagen Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast fordert schnelle Entscheidungen zum Getreideanbau in Deutschland. Vor einem Online-Sondertreffen der Agrarminister aus Bund und Ländern am Donnerstag sagte die CDU-Politikerin der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Die aktuelle Ernte ist gerade gelaufen. Die Landwirte müssen jetzt wissen, was sie für das kommende Jahr aussäen können.» Sie forderte zudem, auf die geplante Stilllegung von vier Prozent der Ackerfläche in Deutschland zu verzichten. «Da darf es keine Kompromisse geben», betonte Otte-Kinast. «Unter den besonderen Bedingungen des Krieges müssen wir auf den Hunger in der Welt reagieren.» Vergangene Woche hatte die EU-Kommission den Mitgliedstaaten die Möglichkeit eingeräumt, geplante Umweltauflagen für den Getreideanbau zu lockern. So soll die Getreideproduktion auf dem Kontinent gesteigert und mögliche Ausfälle infolge des Ukraine-Krieges ausgeglichent werden. Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) hatte die Ankündigung der Kommission kritisiert.
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Getreideanbau

Niedersachsen fordert Lockerungen bei Umweltauflagen

© Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast fordert schnelle Entscheidungen zum Getreideanbau in Deutschland. Vor einem Online-Sondertreffen der Agrarminister aus Bund und Ländern am Donnerstag sagte die CDU-Politikerin der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Die aktuelle Ernte ist gerade gelaufen. Die Landwirte müssen jetzt wissen, was sie für das kommende Jahr aussäen können.» Sie forderte zudem, auf die geplante Stilllegung von vier Prozent der Ackerfläche in Deutschland zu verzichten. «Da darf es keine Kompromisse geben», betonte Otte-Kinast. «Unter den besonderen Bedingungen des Krieges müssen wir auf den Hunger in der Welt reagieren.»

Vergangene Woche hatte die EU-Kommission den Mitgliedstaaten die Möglichkeit eingeräumt, geplante Umweltauflagen für den Getreideanbau zu lockern. So soll die Getreideproduktion auf dem Kontinent gesteigert und mögliche Ausfälle infolge des Ukraine-Krieges ausgeglichent werden. Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) hatte die Ankündigung der Kommission kritisiert.

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