Kommunen Neue Ministerin will dörfliche Strukturen erhalten Niedersachsens neue Ministerin für regionale Entwicklung, Wiebke Osigus, hat angekündigt, sich für den ländlichen Raum einzusetzen. Das Bundesland sei stark geprägt von dörflichen Strukturen, sagte die SPD-Politikerin in einem Interview der «Nordwest-Zeitung» (Freitag online). «Wir brauchen passgenaue Lösungen, um den dörflichen Charakter vor Ort zu erhalten. Wenn beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten vor Ort fehlen, könnte man überlegen, mit Fördermitteln einen Dorfladen zu beleben.» Für die Kommunen solle es zudem einfacher werden, Fördermittel der EU zu beantragen, sagte Osigus: «Mein Haus wird versuchen, die Förderrichtlinien so einfach und verständlich wie möglich zu schreiben.» Sie könne allerdings nicht abschätzen, wie weit es «dem kleinen Niedersachsen» gelinge, eine Vereinfachung der EU-Förderung in Brüssel durchzusetzen. Osigus hatte das Amt Anfang November zur neuen Wahlperiode von ihrer Vorgängerin Birgit Honé (ebenfalls SPD) übernommen.
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Neue Ministerin will dörfliche Strukturen erhalten

Niedersachsens neue Ministerin für regionale Entwicklung, Wiebke Osigus, hat angekündigt, sich für den ländlichen Raum einzusetzen. Das Bundesland sei stark geprägt von dörflichen Strukturen, sagte die SPD-Politikerin in einem Interview der «Nordwest-Zeitung» (Freitag online). «Wir brauchen passgenaue Lösungen, um den dörflichen Charakter vor Ort zu erhalten. Wenn beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten vor Ort fehlen, könnte man überlegen, mit Fördermitteln einen Dorfladen zu beleben.»

Für die Kommunen solle es zudem einfacher werden, Fördermittel der EU zu beantragen, sagte Osigus: «Mein Haus wird versuchen, die Förderrichtlinien so einfach und verständlich wie möglich zu schreiben.» Sie könne allerdings nicht abschätzen, wie weit es «dem kleinen Niedersachsen» gelinge, eine Vereinfachung der EU-Förderung in Brüssel durchzusetzen.

Osigus hatte das Amt Anfang November zur neuen Wahlperiode von ihrer Vorgängerin Birgit Honé (ebenfalls SPD) übernommen.


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