ABO
Ermittlungen Nach verletztem Reporter: Erneuter Vorfall an Bahnübergang An einem Bahnübergang in Rastede (Landkreis Ammerland) soll es nach der mutmaßlichen Attacke auf einen Reporter erneut einen Vorfall gegeben haben. Ein Ehepaar habe einen Beinahe-Unfall gemeldet, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die 50-jährige Fahrerin habe vor dem Übergang ihre Geschwindigkeit reduziert. Nach Angaben der Frau und ihres Ehemanns war nicht zweifelsfrei erkennbar, ob der Bahnübergang frei oder geschlossen war. Das Verhalten des Sicherheitspersonals auf dem Bahnübergang habe sie nicht deuten können, sagte die Frau der Polizei. Schließlich habe sie ihr Auto unmittelbar vor den Gleisen zum Stehen gebracht - und zwar in dem Moment, als eine Diesellok von links kam. Der Abstand zwischen dem Fahrzeug und der Lok habe zu diesem Zeitpunkt lediglich wenige Meter betragen. Die Beamten nahmen die Personalien der beteiligten Personen auf und informierten die Deutsche Bahn AG sowie die Bundespolizei. Schon vor drei Wochen hatte die Polizei von einem Beinahe-Zusammenstoß zwischen zwei Autos und einer Bahn an dem Übergang in Rastede berichtet. Die Schrankenanlage ist derzeit wegen Bauarbeiten außer Betrieb. Die Sicherung des Übergangs wird manuell geregelt. Bereits am Mittwoch war die Polizei zu dem Bahnübergang gerufen worden. Ein 36-jähriger Mitarbeiter eines Subunternehmens der Bahn soll einen NDR-Reporter mehrfach mit der Faust ins Gesicht und gegen den Hinterkopf geschlagen haben. Der Interviewpartner vom Fahrgastverband Pro Bahn sei dazwischen gegangen, um dem Opfer zu helfen, teilte die Polizei mit. Dabei sei auch er von dem Mann geschlagen worden. Ermittelt wird wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Anzeige Werbung
Ermittlungen

Nach verletztem Reporter: Erneuter Vorfall an Bahnübergang

© Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

An einem Bahnübergang in Rastede (Landkreis Ammerland) soll es nach der mutmaßlichen Attacke auf einen Reporter erneut einen Vorfall gegeben haben. Ein Ehepaar habe einen Beinahe-Unfall gemeldet, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die 50-jährige Fahrerin habe vor dem Übergang ihre Geschwindigkeit reduziert. Nach Angaben der Frau und ihres Ehemanns war nicht zweifelsfrei erkennbar, ob der Bahnübergang frei oder geschlossen war. Das Verhalten des Sicherheitspersonals auf dem Bahnübergang habe sie nicht deuten können, sagte die Frau der Polizei.

Schließlich habe sie ihr Auto unmittelbar vor den Gleisen zum Stehen gebracht - und zwar in dem Moment, als eine Diesellok von links kam. Der Abstand zwischen dem Fahrzeug und der Lok habe zu diesem Zeitpunkt lediglich wenige Meter betragen. Die Beamten nahmen die Personalien der beteiligten Personen auf und informierten die Deutsche Bahn AG sowie die Bundespolizei. Schon vor drei Wochen hatte die Polizei von einem Beinahe-Zusammenstoß zwischen zwei Autos und einer Bahn an dem Übergang in Rastede berichtet.

Die Schrankenanlage ist derzeit wegen Bauarbeiten außer Betrieb. Die Sicherung des Übergangs wird manuell geregelt. Bereits am Mittwoch war die Polizei zu dem Bahnübergang gerufen worden. Ein 36-jähriger Mitarbeiter eines Subunternehmens der Bahn soll einen NDR-Reporter mehrfach mit der Faust ins Gesicht und gegen den Hinterkopf geschlagen haben. Der Interviewpartner vom Fahrgastverband Pro Bahn sei dazwischen gegangen, um dem Opfer zu helfen, teilte die Polizei mit. Dabei sei auch er von dem Mann geschlagen worden. Ermittelt wird wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.


Links
Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2023
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema