Erziehung Nach Corona-Jahr: Wieder mehr Kleinkinder in Kitas In Niedersachsen werden laut einer Statistik wieder deutlich mehr Kleinkinder in Tageseinrichtungen betreut. Ihre Zahl stieg im Jahr 2022 (Stichtag 1. März) um 8,3 Prozent im Vergleich zu 2021, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Donnerstag mitteilte. Im März seien 61.095 Kleinkinder unter drei Jahren in einer Krippe oder einem Kindergarten für einen Teil des Tages versorgt worden, 2021 waren es 56.438. Von 2020 auf 2021 war die Zahl der betreuten Kleinkinder noch leicht gesunken, was die Statistiker als eine vermutliche Folge der Corona-Pandemie bezeichnen. Im Corona-Jahr 2021 war es den Daten nach zu einem Rückgang der Betreuungsquote von 32,9 Prozent im Jahr 2020 auf 31,9 Prozent für 2021 gekommen. Aktuell setzte sich die zuvor stetig steigende Betreuungsquote für Kinder bis unter drei Jahre fort. Dem Landesamt zufolge gab es beim Kita-Personal einen Anstieg um 4,1 Prozent. Zum Stichtag waren demnach insgesamt 79.773 Personen in Tageseinrichtungen für Kinder tätig, 2021 waren es 3145 weniger. Die Angaben zum fachpädagogischen Personal schließen auch hauswirtschaftliche und technische Mitarbeiter ein. Eine im Oktober veröffentlichte Studie hatte ergeben, dass in niedersächsischen Kitas im kommenden Jahr 12.000 Fachkräfte eingestellt werden müssten, um den Betreuungsbedarf zu decken. Wie aus den Berechnungen der Bertelsmann Stiftung für das Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme hervorging, fehlen gemessen am Bedarf für 2023 voraussichtlich bis zu 45.500 Kita-Plätze im Land.
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Nach Corona-Jahr: Wieder mehr Kleinkinder in Kitas

Ein Kind spielt in einer Kita. © Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

In Niedersachsen werden laut einer Statistik wieder deutlich mehr Kleinkinder in Tageseinrichtungen betreut. Ihre Zahl stieg im Jahr 2022 (Stichtag 1. März) um 8,3 Prozent im Vergleich zu 2021, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Donnerstag mitteilte. Im März seien 61.095 Kleinkinder unter drei Jahren in einer Krippe oder einem Kindergarten für einen Teil des Tages versorgt worden, 2021 waren es 56.438.

Von 2020 auf 2021 war die Zahl der betreuten Kleinkinder noch leicht gesunken, was die Statistiker als eine vermutliche Folge der Corona-Pandemie bezeichnen. Im Corona-Jahr 2021 war es den Daten nach zu einem Rückgang der Betreuungsquote von 32,9 Prozent im Jahr 2020 auf 31,9 Prozent für 2021 gekommen. Aktuell setzte sich die zuvor stetig steigende Betreuungsquote für Kinder bis unter drei Jahre fort.

Dem Landesamt zufolge gab es beim Kita-Personal einen Anstieg um 4,1 Prozent. Zum Stichtag waren demnach insgesamt 79.773 Personen in Tageseinrichtungen für Kinder tätig, 2021 waren es 3145 weniger. Die Angaben zum fachpädagogischen Personal schließen auch hauswirtschaftliche und technische Mitarbeiter ein.

Eine im Oktober veröffentlichte Studie hatte ergeben, dass in niedersächsischen Kitas im kommenden Jahr 12.000 Fachkräfte eingestellt werden müssten, um den Betreuungsbedarf zu decken. Wie aus den Berechnungen der Bertelsmann Stiftung für das Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme hervorging, fehlen gemessen am Bedarf für 2023 voraussichtlich bis zu 45.500 Kita-Plätze im Land.


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