Hannover Mittleres Einkommen um 83 Euro pro Monat gestiegen Das mittlere Einkommen ist in Niedersachsen im vergangenen Jahr um 83 Euro pro Monat gestiegen. Bei Vollzeitbeschäftigten lag dies in 2021 somit bei 3366 Euro brutto pro Monat, wie die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Nach einem nur geringen Anstieg in 2020 liege das Plus nun wieder im üblichen Rahmen der Vorjahre. Das mittlere Einkommen lag bei Männern bei 3503 Euro, Frauen kamen auf rund 13 Prozent weniger (3049 Euro). Im Vergleich zu 2017 habe sich diese Differenz um etwa 3,5 Prozentpunkte verringert. Branchen, in denen besonders viel Geld gezahlt werde, seien Finanz- und Versicherungsdienstlungen (4910 Euro), Information und Kommunikation (4395 Euro) sowie die Metall-, Elektro- und Stahlindustrie (4315 Euro). In dem Gastgewerbe wird mit etwas mehr als 2000 Euro deutlich unter dem mittleren Einkommen gezahlt. Rund 11 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Niedersachsen erhalten demnach weniger als 2000 Euro im Monat. Für diese Arbeitnehmer könnte die Einführung des Mindestlohns von 12 Euro pro Stunde ab dem 1. Oktober eine Verbesserung schaffen. In Bremen lag das mittlere Einkommen im vergangenen Jahr bei 3668 Euro brutto im Monat und somit um etwa 300 Euro höher als in Niedersachsen. In Bremen stiegen die Löhne den Angaben zufolge um 70 Euro monatlich an im Vergleich zu 2020. Auch in Bremen erhalten Frauen etwa 13 Prozent weniger Geld als Männer. Hier habe sich die Differenz im Vergleich zu 2017 um gut 5 Prozentpunkte verringert.
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Hannover

Mittleres Einkommen um 83 Euro pro Monat gestiegen

Das mittlere Einkommen ist in Niedersachsen im vergangenen Jahr um 83 Euro pro Monat gestiegen. Bei Vollzeitbeschäftigten lag dies in 2021 somit bei 3366 Euro brutto pro Monat, wie die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Nach einem nur geringen Anstieg in 2020 liege das Plus nun wieder im üblichen Rahmen der Vorjahre.

Das mittlere Einkommen lag bei Männern bei 3503 Euro, Frauen kamen auf rund 13 Prozent weniger (3049 Euro). Im Vergleich zu 2017 habe sich diese Differenz um etwa 3,5 Prozentpunkte verringert.

Branchen, in denen besonders viel Geld gezahlt werde, seien Finanz- und Versicherungsdienstlungen (4910 Euro), Information und Kommunikation (4395 Euro) sowie die Metall-, Elektro- und Stahlindustrie (4315 Euro). In dem Gastgewerbe wird mit etwas mehr als 2000 Euro deutlich unter dem mittleren Einkommen gezahlt.

Rund 11 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Niedersachsen erhalten demnach weniger als 2000 Euro im Monat. Für diese Arbeitnehmer könnte die Einführung des Mindestlohns von 12 Euro pro Stunde ab dem 1. Oktober eine Verbesserung schaffen.

In Bremen lag das mittlere Einkommen im vergangenen Jahr bei 3668 Euro brutto im Monat und somit um etwa 300 Euro höher als in Niedersachsen. In Bremen stiegen die Löhne den Angaben zufolge um 70 Euro monatlich an im Vergleich zu 2020. Auch in Bremen erhalten Frauen etwa 13 Prozent weniger Geld als Männer. Hier habe sich die Differenz im Vergleich zu 2017 um gut 5 Prozentpunkte verringert.

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