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Tiere Ministerium hat Hitze-Tipps für Tierhalter und Landwirte Hitze kann für Tiere zur Gefahr werden. Das Niedersächsische Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat daher alle Tierhalter dazu aufgerufen, für Schatten, Kühlung und ausreichend Wasser zu sorgen. Geflügelhalter sollten Hitzestress vermeiden. «Hühner und Puten können nicht schwitzen. Starke Hitze in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit stellt deshalb vor allem in der Geflügelhaltung die Gefahr für eine extreme Wärmebelastung dar.» Die regelmäßige Überwachung der Stalltechnik sowie eine intensive Betreuung sei derzeit besonders wichtig. Bei vielen Tierarten sei die Verschiebung der Fütterung in die kühleren Abend- und Nachtstunden sinnvoll, so das Ministerium in Hannover. «Tierhalter, die Rinder, Schafe oder Pferde auf der Weide halten, sollten bei starker Sonneneinstrahlung für einen Unterstand und für Zugang zu ausreichend Wasser sorgen.» Bei Hitze schwinde die Futtergrundlage auf der Weide, Tierhalter sollten bei Bedarf zufüttern. Auch für Haustiere sind die sommerlichen Temperaturen herausfordernd. «Hunde, Meerschweinchen oder Vögel sollten daher ebenfalls vor der prallen Sonne geschützt werden und immer genug Flüssigkeit zur Verfügung haben.» An heißen Tagen dürften Tiere auf keinen Fall in einem parkenden Auto gelassen werden. Landwirte und Landwirtinnen bat das Ministerium zudem um besondere Vorsicht bei der Getreideernte. «Funkenflugschlag von heiß gelaufene Erntemaschinen ist eine häufige Ursache von Flächenbränden», hieß es in einer Mitteilung. Eine gut gewartete Maschine sei der beste Brandschutz, außerdem solle ein Handfeuerlöscher griffbereit sein.
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Ministerium hat Hitze-Tipps für Tierhalter und Landwirte

© Aaron Chown/PA Wire/dpa/Symbolbild

Hitze kann für Tiere zur Gefahr werden. Das Niedersächsische Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat daher alle Tierhalter dazu aufgerufen, für Schatten, Kühlung und ausreichend Wasser zu sorgen. Geflügelhalter sollten Hitzestress vermeiden. «Hühner und Puten können nicht schwitzen. Starke Hitze in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit stellt deshalb vor allem in der Geflügelhaltung die Gefahr für eine extreme Wärmebelastung dar.» Die regelmäßige Überwachung der Stalltechnik sowie eine intensive Betreuung sei derzeit besonders wichtig.

Bei vielen Tierarten sei die Verschiebung der Fütterung in die kühleren Abend- und Nachtstunden sinnvoll, so das Ministerium in Hannover. «Tierhalter, die Rinder, Schafe oder Pferde auf der Weide halten, sollten bei starker Sonneneinstrahlung für einen Unterstand und für Zugang zu ausreichend Wasser sorgen.» Bei Hitze schwinde die Futtergrundlage auf der Weide, Tierhalter sollten bei Bedarf zufüttern.

Auch für Haustiere sind die sommerlichen Temperaturen herausfordernd. «Hunde, Meerschweinchen oder Vögel sollten daher ebenfalls vor der prallen Sonne geschützt werden und immer genug Flüssigkeit zur Verfügung haben.» An heißen Tagen dürften Tiere auf keinen Fall in einem parkenden Auto gelassen werden.

Landwirte und Landwirtinnen bat das Ministerium zudem um besondere Vorsicht bei der Getreideernte. «Funkenflugschlag von heiß gelaufene Erntemaschinen ist eine häufige Ursache von Flächenbränden», hieß es in einer Mitteilung. Eine gut gewartete Maschine sei der beste Brandschutz, außerdem solle ein Handfeuerlöscher griffbereit sein.


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