Hochschulen Minister hält längere Weihnachtspause an Unis für möglich Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler hält mit Blick auf eine mögliche Gaskrise eine verlängerte Weihnachtspause an den Hochschulen des Landes für möglich. Um die kältere Jahreszeit zu überbrücken und die Heizleistung zu reduzieren, könnte es eine solche verlängerte Pause an den Universitäten und Hochschulen geben, sagte der CDU-Politiker der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag). Der Vorschlag sei aus dem Kreis der Hochschulpräsidenten gekommen. Allerdings solle es in diesem Winter kein weiteres Semester zu Hause am Bildschirm geben, betonte Thümler. «Wir haben in den vergangenen vier Semestern gelernt, dass fehlender Präsenzbetrieb eine hohe Belastung für die Studierenden ist, insbesondere für die neuen Semester.» Es gebe vier Erstsemesterjahrgänge, die die Uni noch nie im Vollbetrieb erlebt hätten, sagte Thümler. Angesicht einer weiteren Corona-Welle und den inzwischen extrem hohen Energiekosten wegen der Gaskrise gebe es auch in diesem Herbst wieder außergewöhnliche Belastungen für den Hochschulbetrieb. «Im Grunde bleiben wir wie die letzten Semester im Krisenstatus. Corona können wir, jetzt müssen wir die Heizfrage noch lösen», sagte der Politiker der Zeitung.
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Minister hält längere Weihnachtspause an Unis für möglich

© Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler hält mit Blick auf eine mögliche Gaskrise eine verlängerte Weihnachtspause an den Hochschulen des Landes für möglich. Um die kältere Jahreszeit zu überbrücken und die Heizleistung zu reduzieren, könnte es eine solche verlängerte Pause an den Universitäten und Hochschulen geben, sagte der CDU-Politiker der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag). Der Vorschlag sei aus dem Kreis der Hochschulpräsidenten gekommen.

Allerdings solle es in diesem Winter kein weiteres Semester zu Hause am Bildschirm geben, betonte Thümler. «Wir haben in den vergangenen vier Semestern gelernt, dass fehlender Präsenzbetrieb eine hohe Belastung für die Studierenden ist, insbesondere für die neuen Semester.» Es gebe vier Erstsemesterjahrgänge, die die Uni noch nie im Vollbetrieb erlebt hätten, sagte Thümler.

Angesicht einer weiteren Corona-Welle und den inzwischen extrem hohen Energiekosten wegen der Gaskrise gebe es auch in diesem Herbst wieder außergewöhnliche Belastungen für den Hochschulbetrieb. «Im Grunde bleiben wir wie die letzten Semester im Krisenstatus. Corona können wir, jetzt müssen wir die Heizfrage noch lösen», sagte der Politiker der Zeitung.

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