Löscharbeiten Etliche Brände beschäftigen Feuerwehren und Polizei Gleich mehrere größere Brände mit erheblichem Sachschaden haben Feuerwehr und Polizei in Niedersachsen und Bremen am Wochenende auf Trab gehalten. Betroffen waren sowohl landwirtschaftliche Gebäude und Geräte als auch Industrieanlagen, Wohnungen und Fahrzeuge. Die Zerstörungen sind nach Schätzungen der Behörden insgesamt beträchtlich, es gab jedoch keine Verletzten. Am Sonntag richtete ein Feuer auf einem Bauernhof in Hagermarsch (Kreis Aurich) einen Sachschaden von rund zwei Millionen Euro an. Ein Übergreifen der Flammen von einer komplett verwüsteten Lagerhalle mit Maschinen und einer Werkstatt auf einige benachbarte Biogasbehälter konnte verhindert werden. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Bei Verden hatte schon am Samstag ein Traktor mit mutmaßlich defektem Getriebe und Strohballen-Anhänger einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr und Verkehrsbehinderungen ausgelöst. Das Gespann war nach Polizeiangaben auf der Bundesstraße 215 nahe der Anschlussstelle zur Autobahn 27 in Brand geraten. Etwa 50 Einsatzkräfte aus verschiedenen Gemeinden mussten ausrücken. Um die Auffahrt zur A27 kam es zu einer acht Stunden dauernden Sperrung, die Beamten sprachen von «teilweise chaotischen Zuständen». Der Schaden soll bis zu 50.000 Euro betragen. Einen Landwirt traf es auch in Bramsche (Kreis Osnabrück). Nachdem auf seinem Hof am Freitag ein Unterstand Feuer gefangen hatte, starben rund 100 Hühner. Menschen wurden laut letztem Stand nicht verletzt. Auch hier befanden sich allerdings Maschinen, Heuballen und Brennholz in der Nähe. Die Polizei schätzte den Schaden auf 40.000 Euro, der Brandort wurde für Ermittlungen vorläufig beschlagnahmt. Drei Mal binnen kurzer Zeit mussten Feuerwehrleute in Meppen (Kreis Emsland) zum Einsatz aufbrechen. Am Sonntagmorgen brannten Möbel auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses, insgesamt bis zu 80.000 Euro Sachschaden auch an einer angrenzenden Wohnung waren die Folge. Zudem mussten die Helfer ein Feuer im Obergeschoss eines Supermarktes bekämpfen. Dann brannte es noch in einer Garage, hier gelang das Löschen aber schnell. Was die Feuer auslöste, war vorerst unklar. In Steinfeld (Kreis Vechta) beschäftigte ein Brand in zwei Hallen eines Maschinenbau-Unternehmens am Samstagabend bis in die Nacht hinein rund 200 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren. Eines der beiden Gebäude wurde ganz zerstört. In dem anderen griffen die Flammen auch auf Wohn- und Büroräume über. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Zuvor war am Samstagnachmittag in Nordhorn (Grafschaft Bentheim) eine Umspannstation in Brand geraten. Sachschaden: etwa 100.000 Euro. In Bremen schloss die Feuerwehr Löscharbeiten in einer Recyclinganlage bei den Industriehäfen am Samstagmorgen ab. Dort hatte sich ein Stapel Autoreifen von vier Metern Höhe entzündet. 100 Einsatzkräfte konnten den Brand in Grenzen halten. «Wir hatten das Glück, dass der Rauch über das Hafenbecken abzog», sagte ein Sprecher.
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Löscharbeiten

Etliche Brände beschäftigen Feuerwehren und Polizei

© Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Gleich mehrere größere Brände mit erheblichem Sachschaden haben Feuerwehr und Polizei in Niedersachsen und Bremen am Wochenende auf Trab gehalten. Betroffen waren sowohl landwirtschaftliche Gebäude und Geräte als auch Industrieanlagen, Wohnungen und Fahrzeuge. Die Zerstörungen sind nach Schätzungen der Behörden insgesamt beträchtlich, es gab jedoch keine Verletzten.

Am Sonntag richtete ein Feuer auf einem Bauernhof in Hagermarsch (Kreis Aurich) einen Sachschaden von rund zwei Millionen Euro an. Ein Übergreifen der Flammen von einer komplett verwüsteten Lagerhalle mit Maschinen und einer Werkstatt auf einige benachbarte Biogasbehälter konnte verhindert werden. Die Ursache war zunächst nicht bekannt.

Bei Verden hatte schon am Samstag ein Traktor mit mutmaßlich defektem Getriebe und Strohballen-Anhänger einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr und Verkehrsbehinderungen ausgelöst. Das Gespann war nach Polizeiangaben auf der Bundesstraße 215 nahe der Anschlussstelle zur Autobahn 27 in Brand geraten. Etwa 50 Einsatzkräfte aus verschiedenen Gemeinden mussten ausrücken. Um die Auffahrt zur A27 kam es zu einer acht Stunden dauernden Sperrung, die Beamten sprachen von «teilweise chaotischen Zuständen». Der Schaden soll bis zu 50.000 Euro betragen.

Einen Landwirt traf es auch in Bramsche (Kreis Osnabrück). Nachdem auf seinem Hof am Freitag ein Unterstand Feuer gefangen hatte, starben rund 100 Hühner. Menschen wurden laut letztem Stand nicht verletzt. Auch hier befanden sich allerdings Maschinen, Heuballen und Brennholz in der Nähe. Die Polizei schätzte den Schaden auf 40.000 Euro, der Brandort wurde für Ermittlungen vorläufig beschlagnahmt.

Drei Mal binnen kurzer Zeit mussten Feuerwehrleute in Meppen (Kreis Emsland) zum Einsatz aufbrechen. Am Sonntagmorgen brannten Möbel auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses, insgesamt bis zu 80.000 Euro Sachschaden auch an einer angrenzenden Wohnung waren die Folge. Zudem mussten die Helfer ein Feuer im Obergeschoss eines Supermarktes bekämpfen. Dann brannte es noch in einer Garage, hier gelang das Löschen aber schnell. Was die Feuer auslöste, war vorerst unklar.

In Steinfeld (Kreis Vechta) beschäftigte ein Brand in zwei Hallen eines Maschinenbau-Unternehmens am Samstagabend bis in die Nacht hinein rund 200 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren. Eines der beiden Gebäude wurde ganz zerstört. In dem anderen griffen die Flammen auch auf Wohn- und Büroräume über. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Zuvor war am Samstagnachmittag in Nordhorn (Grafschaft Bentheim) eine Umspannstation in Brand geraten. Sachschaden: etwa 100.000 Euro. In Bremen schloss die Feuerwehr Löscharbeiten in einer Recyclinganlage bei den Industriehäfen am Samstagmorgen ab. Dort hatte sich ein Stapel Autoreifen von vier Metern Höhe entzündet. 100 Einsatzkräfte konnten den Brand in Grenzen halten. «Wir hatten das Glück, dass der Rauch über das Hafenbecken abzog», sagte ein Sprecher.

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