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Energie Merz kritisiert Stilllegung von Kernkraftwerk Emsland Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat die geplante Stilllegung des AKW Emsland kritisiert. «Die Grünen in der Ampel in Berlin sind ganz offensichtlich von den Grünen in Niedersachsen unter Druck gesetzt worden, das Kernkraftwerk Emsland gegen alle Vernunft abzuschalten», sagte Merz der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Der Scholz-Regierung scheinen grüne Befindlichkeiten wichtiger zu sein als das Risiko eines Stromausfalls. Für solch ein Roulette-Spiel mit unserer Energieversorgung habe ich absolut kein Verständnis.» Wegen der von Russland ausgelösten Energiekrise in Europa sollen von den drei verbliebenen Atomkraftwerken in Deutschland zwei bis Mitte April als Notreserve dienen. Der Meiler im Emsland gehört nicht dazu, er soll zum Jahresende vom Netz gehen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte darauf verwiesen, dass dieses AKW zwar einen gewissen Beitrag zur Netzstabilität leisten könne. «Aber dieser Beitrag ist gemessen an den beiden süddeutschen Kraftwerken zu gering.» In Niedersachsen wird Anfang Oktober ein neuer Landtag gewählt.
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Merz kritisiert Stilllegung von Kernkraftwerk Emsland

© Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat die geplante Stilllegung des AKW Emsland kritisiert. «Die Grünen in der Ampel in Berlin sind ganz offensichtlich von den Grünen in Niedersachsen unter Druck gesetzt worden, das Kernkraftwerk Emsland gegen alle Vernunft abzuschalten», sagte Merz der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Der Scholz-Regierung scheinen grüne Befindlichkeiten wichtiger zu sein als das Risiko eines Stromausfalls. Für solch ein Roulette-Spiel mit unserer Energieversorgung habe ich absolut kein Verständnis.»

Wegen der von Russland ausgelösten Energiekrise in Europa sollen von den drei verbliebenen Atomkraftwerken in Deutschland zwei bis Mitte April als Notreserve dienen. Der Meiler im Emsland gehört nicht dazu, er soll zum Jahresende vom Netz gehen.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte darauf verwiesen, dass dieses AKW zwar einen gewissen Beitrag zur Netzstabilität leisten könne. «Aber dieser Beitrag ist gemessen an den beiden süddeutschen Kraftwerken zu gering.» In Niedersachsen wird Anfang Oktober ein neuer Landtag gewählt.

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