Lebensmittel Leysieffer-Filialen können trotz Insolvenz wieder öffnen Der in Zahlungsschwierigkeiten steckende Pralinenhersteller Leysieffer kann vorerst weiter produzieren und seine Filialen wieder öffnen. Mit der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zum Insolvenzgeld sei für die kommenden drei Monate die Zahlung der Gehälter und Löhne gesichert, teilten das Unternehmen und der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer am Dienstag mit. Das Unternehmen hatte wegen Liquiditätsproblemen in der vergangenen Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Erst im Frühjahr 2020 war der Traditionsbetrieb nach einem Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung neu gestartet. Die Bundesagentur für Arbeit hatte zunächst die Zahlung von Insolvenzgeld verweigert. Diese Entscheidung sei nach intensiven Verhandlungen am Dienstag revidiert worden, hieß es. «Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt», sagte Meyer. Nun sollen Verhandlungen mit allen wichtigen Geschäftspartnern geführt werden, um möglichst schnell den Geschäftsbetrieb wieder hochfahren zu können. Mit der Zahlung des Insolvenzgeldes werde Zeit gewonnen, um Restrukturierungs- und Sanierungsoptionen zu prüfen und umzusetzen. «Wir werden alles daransetzen, den dauerhaften Erhalt des Unternehmens zu realisieren», sagte Meyer. Das 1909 in Osnabrück gegründete Unternehmen produziert etwa Schokoladen, Pralinen oder Fruchtaufstriche und betreibt nach eigenen Angaben an zwölf Standorten in Deutschland Cafés, Bistros und Ladenlokale.
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Leysieffer-Filialen können trotz Insolvenz wieder öffnen

© Britta Pedersen/dpa/Symbolbild

Der in Zahlungsschwierigkeiten steckende Pralinenhersteller Leysieffer kann vorerst weiter produzieren und seine Filialen wieder öffnen. Mit der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zum Insolvenzgeld sei für die kommenden drei Monate die Zahlung der Gehälter und Löhne gesichert, teilten das Unternehmen und der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer am Dienstag mit. Das Unternehmen hatte wegen Liquiditätsproblemen in der vergangenen Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Erst im Frühjahr 2020 war der Traditionsbetrieb nach einem Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung neu gestartet.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte zunächst die Zahlung von Insolvenzgeld verweigert. Diese Entscheidung sei nach intensiven Verhandlungen am Dienstag revidiert worden, hieß es.

«Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt», sagte Meyer. Nun sollen Verhandlungen mit allen wichtigen Geschäftspartnern geführt werden, um möglichst schnell den Geschäftsbetrieb wieder hochfahren zu können. Mit der Zahlung des Insolvenzgeldes werde Zeit gewonnen, um Restrukturierungs- und Sanierungsoptionen zu prüfen und umzusetzen. «Wir werden alles daransetzen, den dauerhaften Erhalt des Unternehmens zu realisieren», sagte Meyer.

Das 1909 in Osnabrück gegründete Unternehmen produziert etwa Schokoladen, Pralinen oder Fruchtaufstriche und betreibt nach eigenen Angaben an zwölf Standorten in Deutschland Cafés, Bistros und Ladenlokale.


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