Küstenschutz beginnt mit Strandaufspülung nach Pfingsten Um Langeoog im kommenden Winter vor neuen Sturmfluten zu schützen, soll nach Pfingsten vor einer Schutzdüne der Strand der ostfriesischen Insel aufgespült werden. Bis September sollen so dort 450.000 Kubikmeter Sand vor dem Langeooger Pirolatal aufgebaut werden, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden am Mittwoch mitteilte. Dafür kommt ein Spezialschiff zum Einsatz, dass Sand von See über eine Spülleitung bis an den Strand pumpt. Die vergangene Sturmflutsaison mit mehr als 20 Sturmfluten hatte auf mehreren Ostfriesischen Inseln teils schwere Schäden hinterlassen. Auf Langeoog gingen nach NLWKN-Angaben auf zwei Kilometern Länge erhebliche Mengen Sand vor der Schutzdüne verloren. «Auf einer Teilstrecke von 700 Metern Länge wurde das Depot vollständig abgetragen», sagte der Leiter der zuständigen NLWKN-Betriebsstelle in Norden, Frank Thorenz, in einer Mitteilung. Das Sanddepot am Strand vor den Schutzdünen dient als Verschleißkörper, um die Dünen und damit das Inselinnere und die wichtige Süßwasserlinse zu schützen. Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, auf der bislang keine Küstenschutzanlagen erforderlich sind, um die Insel vor der andauernden Erosion zu sichern. Sandverluste infolge von Sturmfluten sind auf den Inseln im Winterhalbjahr nichts Ungewöhnliches, in der Regel wird der fehlende Sand mit Aufschüttungen oder Aufspülungen im Sommer wieder ausgeglichen. Auf Langeoog wurden der Strand und das Sanddepot vor den Dünen zuletzt 2020 aufgespült. Da die turbulente Sturmflutsaison gleich auf mehreren Inseln zu erheblichen Sandverlusten geführt hatte, stellte die Landesregierung aber rund fünf Millionen Euro Sondermittel zur Verfügung. Allein die Langeooger Strandaufspülung kostet laut NLWKN knapp 6,5 Millionen Euro und wird auch aus den gemeinsamen Bund-Länder-Mitteln für den Küstenschutz finanziert.

Küstenschutz beginnt mit Strandaufspülung nach Pfingsten

Um Langeoog im kommenden Winter vor neuen Sturmfluten zu schützen, soll nach Pfingsten vor einer Schutzdüne der Strand der ostfriesischen Insel aufgespült werden. Bis September sollen so dort 450.000 Kubikmeter Sand vor dem Langeooger Pirolatal aufgebaut werden, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden am Mittwoch mitteilte. Dafür kommt ein Spezialschiff zum Einsatz, dass Sand von See über eine Spülleitung bis an den Strand pumpt. Die vergangene Sturmflutsaison mit mehr als 20 Sturmfluten hatte auf mehreren Ostfriesischen Inseln teils schwere Schäden hinterlassen.

Auf Langeoog gingen nach NLWKN-Angaben auf zwei Kilometern Länge erhebliche Mengen Sand vor der Schutzdüne verloren. «Auf einer Teilstrecke von 700 Metern Länge wurde das Depot vollständig abgetragen», sagte der Leiter der zuständigen NLWKN-Betriebsstelle in Norden, Frank Thorenz, in einer Mitteilung. Das Sanddepot am Strand vor den Schutzdünen dient als Verschleißkörper, um die Dünen und damit das Inselinnere und die wichtige Süßwasserlinse zu schützen. Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, auf der bislang keine Küstenschutzanlagen erforderlich sind, um die Insel vor der andauernden Erosion zu sichern.

Sandverluste infolge von Sturmfluten sind auf den Inseln im Winterhalbjahr nichts Ungewöhnliches, in der Regel wird der fehlende Sand mit Aufschüttungen oder Aufspülungen im Sommer wieder ausgeglichen. Auf Langeoog wurden der Strand und das Sanddepot vor den Dünen zuletzt 2020 aufgespült. Da die turbulente Sturmflutsaison gleich auf mehreren Inseln zu erheblichen Sandverlusten geführt hatte, stellte die Landesregierung aber rund fünf Millionen Euro Sondermittel zur Verfügung. Allein die Langeooger Strandaufspülung kostet laut NLWKN knapp 6,5 Millionen Euro und wird auch aus den gemeinsamen Bund-Länder-Mitteln für den Küstenschutz finanziert.


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