Initiativen fordern Rückholgenehmigung des Asse-Mülls Vertreter von Bürgerinitiativen haben ihre Forderung nach einer Genehmigung der Rückholung des Atommülls aus der Asse im Landkreis Wolfenbüttel bekräftigt. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als Betreiber müsse diesen Antrag für den schwach- und mittelradioaktiven Abfall unverzüglich stellen, teilte der Asse-II-Koordinationskreis, in dem mehrere Organisationen zusammenarbeiten, am Mittwoch mit. Andere Baumaßnahmen müssten bis zur Genehmigung zurückgestellt werden, hieß es. Die BGE hatte Mitte Mai mitgeteilt, noch ausstehende Grundstücke an der Schachtanlage Asse II gekauft zu haben. Auf den Flächen soll die sogenannte Abfallbehandlungsanlage entstehen. Der Koordinationskreis bezeichnete es als problematisch, die Anlage mitten in einem Naturschutzgebiet, umgeben von FFH-Flächen (Fauna-Flora-Habitat), zu errichten. In dem maroden ehemaligen Bergwerk bei Remlingen liegen in 13 Kammern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die BGE ist für den gesetzlichen Auftrag zuständig, die Asse unverzüglich stillzulegen. Nach einem Plan zur Rückholung könnte die Bergung der Abfälle 2033 starten.
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Initiativen fordern Rückholgenehmigung des Asse-Mülls

Vertreter von Bürgerinitiativen haben ihre Forderung nach einer Genehmigung der Rückholung des Atommülls aus der Asse im Landkreis Wolfenbüttel bekräftigt. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als Betreiber müsse diesen Antrag für den schwach- und mittelradioaktiven Abfall unverzüglich stellen, teilte der Asse-II-Koordinationskreis, in dem mehrere Organisationen zusammenarbeiten, am Mittwoch mit. Andere Baumaßnahmen müssten bis zur Genehmigung zurückgestellt werden, hieß es.

Die BGE hatte Mitte Mai mitgeteilt, noch ausstehende Grundstücke an der Schachtanlage Asse II gekauft zu haben. Auf den Flächen soll die sogenannte Abfallbehandlungsanlage entstehen. Der Koordinationskreis bezeichnete es als problematisch, die Anlage mitten in einem Naturschutzgebiet, umgeben von FFH-Flächen (Fauna-Flora-Habitat), zu errichten.

In dem maroden ehemaligen Bergwerk bei Remlingen liegen in 13 Kammern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die BGE ist für den gesetzlichen Auftrag zuständig, die Asse unverzüglich stillzulegen. Nach einem Plan zur Rückholung könnte die Bergung der Abfälle 2033 starten.

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