Konjunktur Inflationsrate in Niedersachsen lag im Juli bei 7,6 Prozent Die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,6 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Insgesamt sei das Niveau der Verbraucherpreise im Juli 2022 im Vergleich zum Vormonat Juni 2022 um ein Prozent gestiegen. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen im Juli um 13,8 Prozent im Vergleich mit Juli 2021. Damit ist der Preisanstieg noch stärker als im Juni, wo die Preise um 11,8 Prozent im Vorjahresvergleich nach oben gingen. Vor allem Speisefette und Speiseöle legten zu: Sonnenblumenöl, Rapsöl oder ähnliches war 98,4 Prozent teurer als vor einem Jahr, die Butterpreise stiegen um 50,4 Prozent. Die Preise für Haushaltsenergie stiegen im Vergleichszeitraum um 45,5 Prozent. Durch die Abschaffung der EEG-Umlage konnten die Steigerungen bei den Strompreisen abgemildert werden, so das Landesamt. Im Bereich Verkehr seien die Teuerungsraten durch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung abgeschwächt worden, hieß es: Hier nahmen die Preise um 6,3 Prozent zu; im Juni lag die Preissteigerung in diesem Bereich noch bei 17,0 Prozent im Vergleich zu Juni 2021.
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Inflationsrate in Niedersachsen lag im Juli bei 7,6 Prozent

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,6 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Insgesamt sei das Niveau der Verbraucherpreise im Juli 2022 im Vergleich zum Vormonat Juni 2022 um ein Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen im Juli um 13,8 Prozent im Vergleich mit Juli 2021. Damit ist der Preisanstieg noch stärker als im Juni, wo die Preise um 11,8 Prozent im Vorjahresvergleich nach oben gingen. Vor allem Speisefette und Speiseöle legten zu: Sonnenblumenöl, Rapsöl oder ähnliches war 98,4 Prozent teurer als vor einem Jahr, die Butterpreise stiegen um 50,4 Prozent.

Die Preise für Haushaltsenergie stiegen im Vergleichszeitraum um 45,5 Prozent. Durch die Abschaffung der EEG-Umlage konnten die Steigerungen bei den Strompreisen abgemildert werden, so das Landesamt. Im Bereich Verkehr seien die Teuerungsraten durch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung abgeschwächt worden, hieß es: Hier nahmen die Preise um 6,3 Prozent zu; im Juni lag die Preissteigerung in diesem Bereich noch bei 17,0 Prozent im Vergleich zu Juni 2021.


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