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Gewerkschaft fordert mehr Personal bei der Polizei Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert einen Stellenaufbau bei der Polizei in Niedersachsen. Die bisher gesicherten Stellen reichten gerade aus, um den Status Quo zu erhalten, erklärte GdP-Landeschef Kevin Komolka vor einem Festakt anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der niedersächsischen Polizei am Mittwoch in Bad Nenndorf. Angesichts von einer Million Überstunden sei der Status Quo aber bei weitem nicht zufriedenstellend. «In Anbetracht der großen Pensionierungswelle, die uns in den kommenden Jahren erwartet, müssen jetzt zusätzliche Einstellungen erfolgen, damit die Polizei auch in Zukunft gut arbeiten kann», sagte Komolka. Außerdem werde der Sanierungsstau jedes Jahr größer. Schon Anfang 2021 wären 225 Millionen Euro notwendig gewesen, um die Mängel zu beheben, sagte der Gewerkschafter. «Getan wird aber viel zu wenig und die Kosten für zukünftige Generationen wachsen Jahr für Jahr. Dabei geht es um mehr als nur ein attraktives Arbeitsumfeld, denn zugige Büros und verschimmelte Sanitärbereiche stellen eine konkrete Gesundheitsgefahr dar», sagte Komolka. Die GdP vertritt in Niedersachsen nach eigenen Angaben rund 15.000 Mitglieder. Innenminister Boris Pistorius erklärte anlässlich des Festakts, die Polizei habe sich nach einer schwierigen Anfangszeit in den 1950er Jahren zu einer «modernen und bürgernahen» Institution gewandelt. Die Weiterentwicklung der Polizei müsse jedoch weitergehen. «Mit Blick auf die Zukunft dürfen wir nicht nachlassen, das gilt für Aus- und Fortbildung, aber genauso für den digitalen und technischen Fortschritt wie auch die personelle und infrastrukturelle Weiterentwicklung», sagte der SPD-Politiker.
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Gewerkschaft fordert mehr Personal bei der Polizei

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert einen Stellenaufbau bei der Polizei in Niedersachsen. Die bisher gesicherten Stellen reichten gerade aus, um den Status Quo zu erhalten, erklärte GdP-Landeschef Kevin Komolka vor einem Festakt anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der niedersächsischen Polizei am Mittwoch in Bad Nenndorf. Angesichts von einer Million Überstunden sei der Status Quo aber bei weitem nicht zufriedenstellend. «In Anbetracht der großen Pensionierungswelle, die uns in den kommenden Jahren erwartet, müssen jetzt zusätzliche Einstellungen erfolgen, damit die Polizei auch in Zukunft gut arbeiten kann», sagte Komolka.

Außerdem werde der Sanierungsstau jedes Jahr größer. Schon Anfang 2021 wären 225 Millionen Euro notwendig gewesen, um die Mängel zu beheben, sagte der Gewerkschafter. «Getan wird aber viel zu wenig und die Kosten für zukünftige Generationen wachsen Jahr für Jahr. Dabei geht es um mehr als nur ein attraktives Arbeitsumfeld, denn zugige Büros und verschimmelte Sanitärbereiche stellen eine konkrete Gesundheitsgefahr dar», sagte Komolka. Die GdP vertritt in Niedersachsen nach eigenen Angaben rund 15.000 Mitglieder.

Innenminister Boris Pistorius erklärte anlässlich des Festakts, die Polizei habe sich nach einer schwierigen Anfangszeit in den 1950er Jahren zu einer «modernen und bürgernahen» Institution gewandelt. Die Weiterentwicklung der Polizei müsse jedoch weitergehen. «Mit Blick auf die Zukunft dürfen wir nicht nachlassen, das gilt für Aus- und Fortbildung, aber genauso für den digitalen und technischen Fortschritt wie auch die personelle und infrastrukturelle Weiterentwicklung», sagte der SPD-Politiker.

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