Ampelkoalition Gewerkschaft IG BCE lobt Entlastungspaket Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hat das dritte Entlastungspaket der Ampel-Koalition als ausgewogen gelobt. Wichtig sei, dass neben Geringverdienern, Rentnern und Studenten auch die breite Masse der Beschäftigten entlastet werde, die ebenfalls von Inflation betroffen sei, sagte IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis am Sonntag in Hannover. «Das ist entscheidend, um die Binnennachfrage in der aktuellen Krise zu stabilisieren.» Die Tarifpolitik könne «nun das Ihre dazu tun, diese Maßnahmen zu ergänzen», erklärte er. Vassiliadis sagte zu dem Paket: «Damit können die Folgen der Verwerfungen an den Energiemärkten für Menschen und Unternehmen - insbesondere der energieintensiven Industrien - eingegrenzt und zugleich die Risiken einer drohenden Rezession abgemildert werden, die zusätzlich zu den aktuellen Problemen auch noch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bringen würde.» Gut und richtig nannte er es, dass der Staat in Zeiten historisch hoher Inflation die kalte Progression eindämme, weil es sich dabei faktisch um eine Steuererhöhung für Beschäftigte handele. Es sei zudem ein starkes Angebot an die Tarifpartner, 3000 Euro zusätzlicher Zahlungen von Unternehmen an ihre Beschäftigten steuer- und abgabenfrei zu stellen. «Wir sehen darin eine massive Unterstützung des von uns vorgeschlagenen tariflichen Entlastungsgelds», sagte er.
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Gewerkschaft IG BCE lobt Entlastungspaket

© Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hat das dritte Entlastungspaket der Ampel-Koalition als ausgewogen gelobt. Wichtig sei, dass neben Geringverdienern, Rentnern und Studenten auch die breite Masse der Beschäftigten entlastet werde, die ebenfalls von Inflation betroffen sei, sagte IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis am Sonntag in Hannover. «Das ist entscheidend, um die Binnennachfrage in der aktuellen Krise zu stabilisieren.» Die Tarifpolitik könne «nun das Ihre dazu tun, diese Maßnahmen zu ergänzen», erklärte er.

Vassiliadis sagte zu dem Paket: «Damit können die Folgen der Verwerfungen an den Energiemärkten für Menschen und Unternehmen - insbesondere der energieintensiven Industrien - eingegrenzt und zugleich die Risiken einer drohenden Rezession abgemildert werden, die zusätzlich zu den aktuellen Problemen auch noch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bringen würde.» Gut und richtig nannte er es, dass der Staat in Zeiten historisch hoher Inflation die kalte Progression eindämme, weil es sich dabei faktisch um eine Steuererhöhung für Beschäftigte handele.

Es sei zudem ein starkes Angebot an die Tarifpartner, 3000 Euro zusätzlicher Zahlungen von Unternehmen an ihre Beschäftigten steuer- und abgabenfrei zu stellen. «Wir sehen darin eine massive Unterstützung des von uns vorgeschlagenen tariflichen Entlastungsgelds», sagte er.

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