Holzminden Freigabe der Bundesstraße 83 rückt näher Nach jahrelanger Sperrung kann die Bundesstraße 83 bei Holzminden bald wieder befahren werden. Noch quälen sich Autos und Lastwagen über eine enge Serpentinenstraße, die sie über eine Bergkuppe führt, an der gesperrten Bundesstraße vorbei. Die Arbeiten an der zwischen der Weser und steilen Felswänden gelegenen Bundesstraße liegen in den letzten Zügen, wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (LSV) mitteilte. Ende des Monats soll die Straße wieder freigegeben werden. Wegen drohender Felsabstürze ist sie bereits seit Jahren auf einem wenige Kilometer langen Teilstück zwischen den Ortschaften Brevörde und Pegestorf gesperrt. Seit mehr als einem Jahr wird die Straße nun saniert. Ursprünglich sollten die Arbeiten im April 2022 erledigt sein. Inzwischen sind die Sicherungsarbeiten am Hang abgeschlossen, wie die Landesbehörde mitteilte. Unter anderem wurden auf 1,5 Kilometern Länge Netze und Fangzäune an den steilen teilweise 70 Meter hohen Felswänden montiert. Aktuell wird noch eine 400 Meter lange Betonwand aufgebaut, die herabfallende Kieselsteine von der Straße fernhalten soll. Um die natürliche Erosion zu erhalten und nicht zu schnell zu verschleißen, halten die Fangnetze und -zäune nicht alle Steine auf. Zudem wird noch die Fahrbahndecke saniert. Die Fahrbahnsanierung war zu Beginn der Arbeiten noch nicht vorgesehen und sorgt für die Verzögerung bei der Fertigstellung. Nach der Freigabe wird auf der Strecke zunächst Tempo 50 gelten. Wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine können noch fehlende Leitplanken durch das beauftragte Unternehmen derzeit nicht geliefert werden. Der Auftrag wird neu ausgeschrieben; die Leitplanken werden zu einem späteren Zeitpunkt montiert. Dazu soll die Straße laut LSV noch einmal halbseitig gesperrt werden.
Holzminden

Freigabe der Bundesstraße 83 rückt näher

© Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Nach jahrelanger Sperrung kann die Bundesstraße 83 bei Holzminden bald wieder befahren werden. Noch quälen sich Autos und Lastwagen über eine enge Serpentinenstraße, die sie über eine Bergkuppe führt, an der gesperrten Bundesstraße vorbei. Die Arbeiten an der zwischen der Weser und steilen Felswänden gelegenen Bundesstraße liegen in den letzten Zügen, wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (LSV) mitteilte.

Ende des Monats soll die Straße wieder freigegeben werden. Wegen drohender Felsabstürze ist sie bereits seit Jahren auf einem wenige Kilometer langen Teilstück zwischen den Ortschaften Brevörde und Pegestorf gesperrt. Seit mehr als einem Jahr wird die Straße nun saniert. Ursprünglich sollten die Arbeiten im April 2022 erledigt sein.

Inzwischen sind die Sicherungsarbeiten am Hang abgeschlossen, wie die Landesbehörde mitteilte. Unter anderem wurden auf 1,5 Kilometern Länge Netze und Fangzäune an den steilen teilweise 70 Meter hohen Felswänden montiert.

Aktuell wird noch eine 400 Meter lange Betonwand aufgebaut, die herabfallende Kieselsteine von der Straße fernhalten soll. Um die natürliche Erosion zu erhalten und nicht zu schnell zu verschleißen, halten die Fangnetze und -zäune nicht alle Steine auf. Zudem wird noch die Fahrbahndecke saniert. Die Fahrbahnsanierung war zu Beginn der Arbeiten noch nicht vorgesehen und sorgt für die Verzögerung bei der Fertigstellung.

Nach der Freigabe wird auf der Strecke zunächst Tempo 50 gelten. Wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine können noch fehlende Leitplanken durch das beauftragte Unternehmen derzeit nicht geliefert werden. Der Auftrag wird neu ausgeschrieben; die Leitplanken werden zu einem späteren Zeitpunkt montiert. Dazu soll die Straße laut LSV noch einmal halbseitig gesperrt werden.


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