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Militär Marine nimmt neue Fregatte «Rheinland-Pfalz» in Flotte auf Das neu gebaute Kriegsschiff «Rheinland-Pfalz» komplettiert ab sofort die Reihe moderner Fregatten für die Marine. Bei einer feierlichen Zeremonie nahm die Bundeswehr das rund 150 Meter lange Schiff am Mittwoch am Marinestützpunkt in Wilhelmshaven in Dienst. Die neue Fregatte, die auch Platz für zwei Bordhelikopter bietet, soll künftig etwa bei der Seeraumüberwachung in Krisenregionen, Embargokontrollen und Anti-Piraterie-Operationen weltweit eingesetzt werden, wie das Marinekommando mitteilte. Mit der Indienststellung der neuen vom Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems gebauten «Rheinland-Pfalz» schließt die Marine auch die Phase der Einführung und Erprobung der neuen Schiffsklasse F125 ab. Die drei Schwesterschiffe «Baden-Württemberg», «Nordrhein-Westfalen» und «Sachsen-Anhalt» waren bereits in den vergangenen Jahren in die Flotte aufgenommen worden. Die Kriegsschiffe sind laut Marine hochautomatisiert. Deshalb kommen die Fregatten demnach im Vergleich zu älteren Modellen mit knapp der Hälfte der Besatzung aus, rund 120 Frauen und Männern. Die Schiffe sollen bis zu zwei Jahre in ihrem Einsatzgebiet bleiben können und verfügen über Waffen zur Bekämpfung von Zielen an Land und auf dem Wasser. Der Kommandeur des vierten Fregattengeschwaders, Dirk Jacobus, sagte in einer Mitteilung, die letzte von vier Indienststellungen stelle eine wichtige Wegmarke für die Marine dar. «Damit befinden sich erstmalig alle vier Schiffe im Verantwortungsbereich der Marine. Mit der Übernahme der letzten F125 in die Marine gewinnen wir ein zusätzliches Mittel zur zielgerichteten Ausbildung all unserer Besatzungen», sagte der Kapitän zur See.
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Marine nimmt neue Fregatte «Rheinland-Pfalz» in Flotte auf

© Lars Klemmer/dpa

Das neu gebaute Kriegsschiff «Rheinland-Pfalz» komplettiert ab sofort die Reihe moderner Fregatten für die Marine. Bei einer feierlichen Zeremonie nahm die Bundeswehr das rund 150 Meter lange Schiff am Mittwoch am Marinestützpunkt in Wilhelmshaven in Dienst. Die neue Fregatte, die auch Platz für zwei Bordhelikopter bietet, soll künftig etwa bei der Seeraumüberwachung in Krisenregionen, Embargokontrollen und Anti-Piraterie-Operationen weltweit eingesetzt werden, wie das Marinekommando mitteilte.

Mit der Indienststellung der neuen vom Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems gebauten «Rheinland-Pfalz» schließt die Marine auch die Phase der Einführung und Erprobung der neuen Schiffsklasse F125 ab. Die drei Schwesterschiffe «Baden-Württemberg», «Nordrhein-Westfalen» und «Sachsen-Anhalt» waren bereits in den vergangenen Jahren in die Flotte aufgenommen worden.

Die Kriegsschiffe sind laut Marine hochautomatisiert. Deshalb kommen die Fregatten demnach im Vergleich zu älteren Modellen mit knapp der Hälfte der Besatzung aus, rund 120 Frauen und Männern. Die Schiffe sollen bis zu zwei Jahre in ihrem Einsatzgebiet bleiben können und verfügen über Waffen zur Bekämpfung von Zielen an Land und auf dem Wasser.

Der Kommandeur des vierten Fregattengeschwaders, Dirk Jacobus, sagte in einer Mitteilung, die letzte von vier Indienststellungen stelle eine wichtige Wegmarke für die Marine dar. «Damit befinden sich erstmalig alle vier Schiffe im Verantwortungsbereich der Marine. Mit der Übernahme der letzten F125 in die Marine gewinnen wir ein zusätzliches Mittel zur zielgerichteten Ausbildung all unserer Besatzungen», sagte der Kapitän zur See.


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