Flüchtlinge Flüchtlingsrat: Programm für Menschen aus Afghanistan Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat ein niedersächsisches Aufnahmeprogramm für Menschen aus Afghanistan gefordert. Zudem forderte er die Bundesregierung auf, ehemalige Ortskräfte und besonders gefährdete Personen aufzunehmen, wie der Flüchtlingsrat am Montag mitteilte. Am Montag vor einem Jahr eroberten die Taliban nach dem Rückzug der westlichen Truppen die afghanische Hauptstadt Kabul. Seit der Machtübernahme durch die militant-islamistischen Taliban spitze sich die humanitäre und menschenrechtliche Lage in dem Land immer weiter zu. Weite Teile der Bevölkerung seien von akuter Hungersnot betroffen. Zudem wachse die Arbeitslosigkeit und Preise für Lebensmittel stiegen, teilte der Flüchtlingsrat mit. Die Ampel-Regierung plane allerdings nur die Aufnahme eines begrenzten Kreises von Ortskräften und gefährdeten Personen, kritisiert die Organisation. Das Land Niedersachsen solle deshalb ein eigenes Aufnahmeprogramm verabschieden - wie in der Vergangenheit für Menschen aus Syrien. «Die Landesregierung darf sich nicht aus der Affäre ziehen, indem sie sich hinter den unzureichenden Plänen der Ampel-Koalition versteckt», sagte Maryam Mohammadi, Referentin des Flüchtlingsrat Niedersachsen.
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Flüchtlingsrat: Programm für Menschen aus Afghanistan

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat ein niedersächsisches Aufnahmeprogramm für Menschen aus Afghanistan gefordert. Zudem forderte er die Bundesregierung auf, ehemalige Ortskräfte und besonders gefährdete Personen aufzunehmen, wie der Flüchtlingsrat am Montag mitteilte. Am Montag vor einem Jahr eroberten die Taliban nach dem Rückzug der westlichen Truppen die afghanische Hauptstadt Kabul.

Seit der Machtübernahme durch die militant-islamistischen Taliban spitze sich die humanitäre und menschenrechtliche Lage in dem Land immer weiter zu. Weite Teile der Bevölkerung seien von akuter Hungersnot betroffen. Zudem wachse die Arbeitslosigkeit und Preise für Lebensmittel stiegen, teilte der Flüchtlingsrat mit. Die Ampel-Regierung plane allerdings nur die Aufnahme eines begrenzten Kreises von Ortskräften und gefährdeten Personen, kritisiert die Organisation.

Das Land Niedersachsen solle deshalb ein eigenes Aufnahmeprogramm verabschieden - wie in der Vergangenheit für Menschen aus Syrien. «Die Landesregierung darf sich nicht aus der Affäre ziehen, indem sie sich hinter den unzureichenden Plänen der Ampel-Koalition versteckt», sagte Maryam Mohammadi, Referentin des Flüchtlingsrat Niedersachsen.

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