Riesling «Filigran und durchtrainiert»: Bremer Senatswein 2021 Schlank, nicht zu alkoholreich, feingliedrig - so charakterisierte Bremens Ratskellermeister Karl-Josef Krötz den 2021er Jahrgang des Bremer Senatsweins. «Klassisch at it's best: die Mosel.» Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) stellte der Weinbauingenieur den Riesling im historischen Rathaus vor. Er entstammt dem «Bremer Weinberg», dem «Erdenener Treppchen», einer prominenten Steilhanglage in Erden an der Mosel. Den Wein gibt es als feinherbe Variante im 0,7-Liter-Gebinde oder fruchtsüß als Spätlese in der 0,5-Liter-Flasche. Die Auflage ist limitiert - jeweils sind nur 1000 Flaschen zu haben. Der Einzelpreis: 13,50 Euro. Riesling-Weine sind von Haus aus filigran, auch die beiden Senatsweine. «Trotzdem sind sie extrakt- und mineralienreich bei typischer Aromatik nach frischen Äpfeln, weißem Pfirsich und unterlegt mit erfrischenden Zitrusnoten. Wir haben es mit einem «durchtrainiert-drahtigen Zehnkämpfer» zu tun, der kein Gramm zu viel hat», charakterisierte Krötz die mit Bremer Schlüssel-Wappen versehenen Senatsweine des jüngsten Jahrgangs. Der Wein prahle nicht mit Alkohol, sondern sei eine «Munddusche für den Gaumen». Nicht nur wegen seines Genusswertes und der Herkunft ist der Wein eine Besonderheit, sondern auch durch die Art seiner Entstehung. Vom Bremer Martinshof sind Menschen mit Handicap jedes Jahr aktiv an der Produktion des «inklusiven Weins» beteiligt - von der Lese, über die Pflege der Rebstöcke bis zur Etikettierung der Flaschen. Zudem: Bei der Weinlese im Herbst muss immer mindestens ein Senatsmitglied dabei sein. Im Oktober wird Bovenschulte selbst Hand anlegen im «Bremer Weinberg». Und auch Krötz wird dabei sein, ein letztes Mal. Der Bremer Ratskellermeister geht in Kürze nach 33 Amtsjahren in Ruhestand.
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«Filigran und durchtrainiert»: Bremer Senatswein 2021

© Sina Schuldt/dpa

Schlank, nicht zu alkoholreich, feingliedrig - so charakterisierte Bremens Ratskellermeister Karl-Josef Krötz den 2021er Jahrgang des Bremer Senatsweins. «Klassisch at it's best: die Mosel.» Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) stellte der Weinbauingenieur den Riesling im historischen Rathaus vor. Er entstammt dem «Bremer Weinberg», dem «Erdenener Treppchen», einer prominenten Steilhanglage in Erden an der Mosel.

Den Wein gibt es als feinherbe Variante im 0,7-Liter-Gebinde oder fruchtsüß als Spätlese in der 0,5-Liter-Flasche. Die Auflage ist limitiert - jeweils sind nur 1000 Flaschen zu haben. Der Einzelpreis: 13,50 Euro. Riesling-Weine sind von Haus aus filigran, auch die beiden Senatsweine.

«Trotzdem sind sie extrakt- und mineralienreich bei typischer Aromatik nach frischen Äpfeln, weißem Pfirsich und unterlegt mit erfrischenden Zitrusnoten. Wir haben es mit einem «durchtrainiert-drahtigen Zehnkämpfer» zu tun, der kein Gramm zu viel hat», charakterisierte Krötz die mit Bremer Schlüssel-Wappen versehenen Senatsweine des jüngsten Jahrgangs. Der Wein prahle nicht mit Alkohol, sondern sei eine «Munddusche für den Gaumen».

Nicht nur wegen seines Genusswertes und der Herkunft ist der Wein eine Besonderheit, sondern auch durch die Art seiner Entstehung. Vom Bremer Martinshof sind Menschen mit Handicap jedes Jahr aktiv an der Produktion des «inklusiven Weins» beteiligt - von der Lese, über die Pflege der Rebstöcke bis zur Etikettierung der Flaschen.

Zudem: Bei der Weinlese im Herbst muss immer mindestens ein Senatsmitglied dabei sein. Im Oktober wird Bovenschulte selbst Hand anlegen im «Bremer Weinberg». Und auch Krötz wird dabei sein, ein letztes Mal. Der Bremer Ratskellermeister geht in Kürze nach 33 Amtsjahren in Ruhestand.


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